Dienstag, 27. November 2007

einmal anhalten bitte! ansonsten danke für den spirit!

die faulheit siegt, letztes mal deutsch, diesmal englisch...
well, (great word to start with...argh) that I have time to sit down and write, just a few news, nothing really important, either means I wanna practise english or this is just to prapare for bigger things, e.g. it involves any higher purpose.

there´s been a lot of ultimate in the last weeks. 2 weeks ago in Leipzig, I played "Novembernebel" with MOTHER TONGUE. Since I was so fussy and nervous I couldn´t wait to get on the field and run run run. Of course not at the first point, common! this is one of the aspects of my paradox personality... anyways, the games were continuos, meaning no stops after scores, and in the end that probably broke our neck´s. despite me having the impression we all did quite good, the stats showed differnt and we lost all our games. I suppose we were more of a pick-up team and without knowing each other´s way of playing it was twice as hard to cope with the non-stop-mode. (I´m aware of my confusing way of expression, doesn´t mean, I´m gonna change it). Of course there was a party goin on and other stuff beyond the field, still I feel the ultimate has been the most important thing during that tournament - unlike other ones, where I can´t remeber many other things then party- /people-related stuff. that´s why I won´t mention any of the rest, expect for thanks again to Linda who made us feeling home and - which is even better - was caught by the spirit and started to practise in Leipzig. yay!!!

last weekend there was the "Winterflug" in Berlin where I joined the HALLE BERRIES. I had met them before and both "captain" and team turned out to be lots of fun and I was grateful to have had the chance to play with a different team than FRAU RAUSCHER and therefor make other experiences. First of all: Again, it was kind of a pick-up-team and continous play AGAIN so chances weren´t that great to win all games. Actually, we won one. BUT we got better through the whole tournament, became more of a team and ...yes.. let´s say, kicked some ass. I like to think back to 2 defence-blocks I did, not as much to just a few scores. Something funny I noticed was that Lori, playing with the MAINZELMÄDCHEN, a more focused and serious team, just found the perfect women to play with, as I did with HALLE BERRIES, although both were kind of ...different. neither her nor me wouldn´t wanna change.. ;)

conclusion: both were my first tournaments I played with a foreign mixed/ women´s team and since there are no signs of regreting (letter bombs, dead cats etc) I must have done well. Lori even told me she thinks I´m getting better every time she sees me on the field and I´m very glad about this comment because I have the same impression. I know I´m still miles away from what you can call a "ultimate player" (especially when it comes to throwing or catching under pressure), despite that I now have more orientation and a better feeling for the disc.
anyways, I love ultimate! the spirit, the idea, the running! essentially it is the only thing I kept up with for over a year, apropos: in december there will be my anniversary-tournament, 1 year, can´t believe it... I should have a party! but my life´s too busy, still.
sometime I wish I could just get out of this mary-go-round and rest for a second. or two. probably not very uncommon to say these things in the busiest time of the year. whatever happens, frisbee will always be a priority. and to give the preparation talk a sense:
next time I´ll tell you why life should me more like ulitmate!

Dienstag, 20. November 2007

mittendrin, ganz ernsthaft

der anfang is ja schon getan, deshalb der prompte einstieg: Erwachsen werden ist scheiß anstrengend und echt harte Arbeit. Warum hat mich niemand gewarnt?
...
ganz gut hinbekommen habe ich das nach meinem kleinen schwenker in die alkoholische besinnungslosigkeit (andere werden es als daniels geburstagsparty in erinnerung haben, mir is davon nich viel geblieben). auf der höhe des alkoholpegels nach hause zu fahren ist hoffentlich DER grund für meinen lückenhafte erinnerung...obwohl..halt! "fahren" is jetzt nicht ganz im sinne seiner eigentlichen bedeutung gemeint, sagen wir mal, der boden hat sich unter mir wegbewegt, während ich auf dem gepäckträger meines fahrrads saß und sanne mich zu ihr brachte. war da irgendwo ein bordstein?, fragte mein blaugefleckter hintern am nächsten morgen? haha, "morgen". schon wieder so ein irrerführender ausdruck! 5uhr, eine mischung aus dem zu erwartenden huch-wo-bin-ich? und scheiße-was-habe-ich-gestern-gemacht? plus die grausige erkenntnis, dass ICH VIEL ZU SPÄT DRAN BIN! immer noch hackedicht nach offe radeln, zeug für turnier packen und wieda los auf arbeit. richtig! dies ist im tatsächlichen sinne seiner bedeutung gemeint. war nur 20min zu spät und nicht mal halb so nüchtern wie man es gerade noch hätte verbergen können, aber hey! ich war da, pflicht erfüllt! meinem verantwortungsbewusstsein rechnung getragen! *aufdieschulterklopf*

so, aber jetzt kommts: am wochenende das ganze dann auf den kopf stellen. zwar viel weniger alkohol, dafür viel ältere leute um mich rum. wochenende heißt frisbee-turnier in leipzig, das will ich unbedingt erwähnen, vor allem HAMMER_DANK an linda für jeglich unterstützung und matrazen und rauskramen vergessener englisch-kenntnisse. zusammengefasst lässt sich sagen, highlight: frühstück! mit lachs, nutella, neg...äh..afro-amerikanische-küsse, kiwi, bananen, och ja... lowlight: blödes spiel, in welchem die damen einen kleinen teil ihrer unterwäsche preisgeben mussten, wobei die herren vorher raten ob eher sportlich oder sexy; ich hatte tatsächlich 2teres an, was sich einzig mit der packaktion am fraitag morgen in völlig benebelten zustand erklären lässt (am sa vor dem turnier in den rucksack gucken glich einer wundertüte), wobei ich diese art von ausrede als weniger hilfreich empfand. also hab ich bei den überraschten gesichtern und dem oooh-hoooo gedacht: klappe halten! lächeln! und winken!
ansonsten war das turnier so wie es sein sollte, voller ultimate und auf und ab´s!
zurück zum thema. zur erklärung, ein paar gedanken:
- dadurch, dass man als Erwachsener so fixiert und eng eingebunden ist in eine ideelle – und daher unreelle Vorstellung vom Leben, leidet die Flexibilität.
- Konkrete Ziele tun ihr übriges. Und zwingen einen zu Entscheidungen.
wieso können die dinge nicht ein bißchen mehr nach meinem kopf gehen, das würde alles furchtbar leichter machen! ich meine, das Leben an sich ist doch recht einfach! es sind die vielen kleinen hindernisse, die es so furchtbar schwer erscheinen lassen. in diesem fall: konkrete abfahrtszeiten ("wir wollen sofort nach dem turnier los und nein, wir fahren nicht erst zu deiner freundin um dein zeug zu holen, was du heut morgen zu faul warst mitzubringen.") blöde geschichte. am schlimmsten fühlt es sich an, wenn man feststellen muss, dass man für seine fehler selbst verantwortlich ist und niemand sonst beschuldigt werden kann. wenn ich es mir recht überlege: ich will ein Kind bleiben, verantwortung zu übernehmen ist anstrengend!
...
das wäre schon toll, dass so im raum stehen lassen zu können, aber ich dürfte nicht von endlosem stress reden, wenn es da nicht noch mehr gäbä ..äh.. gebe, was eine niederschrift wert is! also reden wir vom reden...
so oft hat man gar keine ahnung, was in den menschen um einen herum vorgeht, sei es weil sie schweigen oder weil man es nicht bemerken will. schade nur, wenn bei missverständnissen das misstrauen vorherrscht, so dass selbst zwischen guten Freunden keine Kommunikation zustande kommt. was dann wohl ein grund für ne pause in der wg-alltäglichen-tratsch-und-pseudo-psycho-runde ist. und stress natürlich! aber es stimmt doch: würden die menschen mehr kommunizieren, würden sie einander mehr mögen. vor allem bei mehr ehrlichkeit. übertriebene formen, wie zB unter alkoholeinfluss sollte man vermeiden, oder wie studivz sagt: bin ich dir nüchtern schon zu ehrlich, triff mich nie besoffen!
lustigerweise hab ich am donnerstag im vollrausch rob angerufen, konnte mich natürlich später nicht mehr daran erinnern und musste ihn fragen. angeblich soll ich also gesagt haben: "ich mag dich wirklich! aber du musst deutsch lernen!" grins.
...
uns sonst?
sonst geht´s wieder super. habe ernsthaft beschlossen, wieder n gang zurück zu schalten, alles andere it für mich und meine umwelt nicht mehr tragbar. zurück zu den guten alten prioritäten! aber kann es sein, dass sich tatsächlich die prioritäten mit dem alter ändern? kinder schätzen einfache dinge, das reicht um glücklich zu sein. dann wird man älter und es wird stetig komplizierter, die ansprüche werden höher. Und am ende, als alter mensch, freut man sich wieder über die kleinen dinge, z.B. nicht in die hosen gemacht zu haben. auf jeden fall werde ich weniger arbeiten, mehr entspannen!
priorität hat: frisbee, freunde, futtern. für geld is das kein platz, das is logisch, oder?

Freitag, 26. Oktober 2007

apropos...!

~english version see below (now updated)~

die zweite uniwoche neigt sich dem ende, eigentlich war sie gestern scho vorbei, da ich freitags keine kurse belege. ich mein, da kann ich mich eh nich konzentrieren, also warum nich gleich arbeiten?

apropos arbeiten: und so sitz ich hier morgens im "Turm", scanne, scanne, scanne und überlege 1. wann die sonne wohl heute gedenkt aufzustehen und 2. scho ma, was ich mit dem geld mache...

apropos: ok, vielleicht mein fahrrad abbezahlen. Joe und ich haben uns beim frisbee kennen gelernt, bisher war er in pflege bei dem amerikaner, der auf copa cabana mit mir im zelt geschlafen hat. leider muss dieser bald wieder zurück in die staaten und so adoptiere ich seinen zweirädrigen gesellen. vielleicht sollte ich einen fond einrichten, damit mensch-Joe bleiben kann... fahrrad-Joe würde ich natürlich trotzdem nehmen! ich brauch unbedingt eine öpnv/s-bahn/auto-das-ich-nicht-habe alternative! dringendst! eben etwas, dass meiner eigenen flexibilität gerecht wird. außerdem muss ich fit bleiben, damit ich meinen beitrag leisten und franzfurt die 3. liga nächsten frühjahr gewinnen kann.

apropos frisbee: heut noch werd ich mich ins land der kiffenden käse- und tulpenverkäufer aufmachen, mein liebelingsnachbarland direkt nach GB (wenn man das wasser nicht mitrechnet)! ich freu mich do-dahl, schade nur, dass holländisch es bisher noch nicht in meinen aktiven wortschatz geschafft hat. abgesehen natürlich von dem tollen hühnchen-witz, den meist nur holländer und auch nur wegen meiner bizarren aussprache witzig finden... mit etwas glück treffe ich auf Rick (den ich aus nz kenne), wir haben uns auch seit nem jahr nich gesehen, und dabei isses immer so lustig mit ihm! ansonsten sind wir nur so 7,5 leute und bei 5 auf´m spielfeld könnte das unter umständen anstregend werden. oder auch lebensbedrohlich. je nachdem wie ernst man die sache nimmt...

apropos: bei meinem verschobenen vordiplom wird nun also anfang nächstes semester ernst gemacht, im mai, prüfer werden noch gesucht. also falls das hier einer liest... ansonsten ist dieses semster ma wieder chillig, bin ja schon seit ewigkeiten scheinfrei. gibt gute seminare wie ...(stundenplan rauskram...) "Bildung von unten?!", "Frankfurter Schule", "Humor in der Pädagogik", "Verstehen & soziale Interaktionen" und "Formen der Personenbeeinflussung", wirklich lohnenswert! die ersten beiden wochen waren anstrengend, aber lustig, va sämtliche veranstaltungen bei herrn ortmeyer... in einer langen diskussion über die ungerechte verteilung von resourcen der uni, nämlich zb deutlich mehr profs in theologie als in pädagogik, kamen wir auch aufs thema ausfallende seminare. eine kommilitonin meinte, bei ihr würden ständig veranstaltungen abgesagt, darauf herr O: "Aber doch nicht in pädagogik?!"
sie: "nein, in theologie!"
okay.... ein anderes schönes beispiel:
studentin: "wir saßen in dem raum und niemand kam, kein hinweis, nichts. nach 1,5 stunden bin ich dann gegangen..."
herr O: "das spricht aber gegen sie!"
in seinem seminar über humor erzählt er sehr zu meinem entzücken öfter mal einen witz - zur analyse natürlich, und zwischendurch, wenn man gar nich damit rechnet kommen dann dinger wie "...das wäre auf dem selben niveau wie: die oma die treppe runterschubsen und dann fragen 'oma, warum rennst du so?' " ich habe 5 minuten lang gelacht...
na jedenfalls bin ich mit dem studium vollauf zufrieden, und dass ich mir meine kurse selbst aussuchen kann, is und bleibt der hamma!

apropos: entgegen jeglicher umlaufenden gerüchte gibt es keine negativen neuigkeiten bei mir in sachen beziehung. Rob is und bleibt mein "darlin" (oh gott, ich bin mir durchaus bewusst, wie dämlich das klingt, aber solche aussetzer muss man eben hinnehmen im stadium der verliebtheit, trotz und vor allem jeglicher befürchtungen, dass es sich noch über das stadium der vertrautheit in das der unkaputtbarkeit hinzieht). sein besuch letztes wochenende hat mir jedenfalls gezeigt, dass eine weitere fernbeziehung möglich ist, zumindest mit ihm; dass ich bereit bin, jegliche finanzielle und logistische strapazen auf mich zu nehmen, weil es sich so sehr lohnt; dass auch kulturelle hürden überwunden werden können und die sache interessanter machen; kurz: dass er mich glücklich macht!

apropos: das leben is momentan scho sehr gut, kammer nich meggern, ne! trotzdem gibt das da noch eine sache, ohne welche die entfernung zur perfektion um ein beträchtliches maß schrumpfen würde... warum zur blutigen hölle geht seit über einer woche weder telefon NOCH internet? das saugt!!!

in diesem sinne... vor mir liegt (außer dem stapel ungescannten seiten) ein tolles frisbee-wochenende, und obwohl meine füße aussehen wie auf´m scheuerharder gesteppt, freu ich mich wie ein schnitzel :)
machts gut und aloa,
die Jule


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the second uni-week is coming to it´s end, actually it was already over yesterday, because I don´t take any courses on fridays. I mean, I can´t concentrate anyways, so why not work?

apropos working: I´m sitting here in the "tower" early in the morning, scanning, scanning, scanning and thinking about 1. when the sun eventually means to get up and 2. what to do with the money

apropos: ok, maybe paying off my bike. Joe and I met through frisbee, so far the american who slept in my tent at the copa cabana has taken care of him. unforntunately this person has to go back to the States soon, so I adopt his two-wheeled fellow. maybe I should set up a fond so human-Joe can stay... of course bike-Joe would still stay with me then! I desperately need a public transport/ s-bahn/ car-which-I-don´t-have - alternative! urgently! you know, something that masters my own flexibility. besides, I gotta stay in shape to do my bit and help Franzfurt win the 3rd league in spring next year.

apropos frisbee: this very day I ´m going to make for the land of the toking cheese- and tulip-sellers, my favourite neighboring country right after Britain (if you don´t count the water)! I´m so-ho looking forward to it, just a pitty that dutch didn´t make it into my active vocabulary yet, despite that great chicken-joke of course, which only Dutchmen find funny and just because of my bizarre pronunciation... If I´m lucky I´ll meet Rick (we met in NZ), we haven´t seen each other for over a year now, although it´s alway great fun being with him! apart from that we are only 7,5 players and with 5 people on the field it can get stressful under certain circumstances.. or life threating. depending on how serious you take it...

apropos: my delayed prediploma is on the beginning of the next semester, I´m serious this time! it´s in may, examiners are still searched for, so if someone reads this ... besides that this semster is chilly again, I don´t have to get any credits anymore, no tests, none of that. there are good seminars just as... (dude, where´s my schedule?) ... "Bildung von unten?!", "Frankfurter Schule", "Humor in der Pädagogik", "Verstehen & soziale Interaktionen" und "Formen der Personenbeeinflussung", really worth it! the first two weeks have been exhausting but funny, esp. all presentations of Mr. Ortmeyer... [I´m not really going to translate the jokes from the german version... a pitty! but to all the people who´d love to hear them: lern german!!!]
anyways I´m quite happy with my studies and being able to chose my courses myself is and will always be the best about the whole thing!

apropos: contrary to all rumors there are no bad news referring to my realtionship. Rob is and will be my "schatz" ( oh my god, I´m absolutely aware of how stupid that sounds but you gotta put up with such "misfires" in the state of being in love, despite and especially because of all worries, it could continue over the state of familarity into the state of unbreakableness). anyways, his visit last weekend showed me, that a disntant relationship is possible, at least with him; that I am ready to shoulder all financial and logistic stresses and strains because it´s really worth it; that even cultural obsticals can be overcome and make the whole thing more interesting; in short: that he makes me happy!

apropos: life´s quite nice at the moment, no reason to complain really, ey! nevertheless there´s still something making to way to perfection seem quite long... why the bloody hell is our phone AND internet broken for over a weeek now? that sucks!

having said that... in front of my lies (except for the heap unscanned pages) a great frisbee-weekend, and -although my feet look like I tap-danced over a mop- I´m excited as a schnitzel :)
bye and aloa.
the Jule

Dienstag, 9. Oktober 2007

gutes braucht seine zeit...NORWEGEN ´07

hier schon mal der link für die fotos, ber bericht wird folgen...
teil 1
teil 2

viel spaß:)

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Semesterurlaub und andere Vergnügen (updated!)

ok, some more stuff right on the beginning...
gotta see this fantastic song, but everyone´s gotta make sure to watch until the end!!! I love it!


and this,oh my god, funny, what amazing things you can find on YouTube! have you ever seen a beatboxing flute player?



and finally something from crazy Japan: Human Tetris!



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juchu, in wenigen Minuten darf ich dann zum 3. Mal erzählen, was wir lustiges in Norwegen erlebt haben, bisher waren aber noch alle von dne Fotos beeindruckt. ich würd ja auch mal hier welche hochladen, da müsste ich jedoch alle weglassen, auf welchen ich dumm gucke und dann bleiben da nich mehr viele übrig... außerdem is der Bericht noch nich fertig... aber baaaald *muhaha*

jedenfalls: ich war ja nu schon 2mal in Berlin, u.a. um mir ein studentisches Projekt SCHATTEN AUF BERLIN anzusehn, es war der Hammer, unbedingt sehenswert!!! Besonders die Filme unter "Dunkle Winkel", stets erheiternd und beängstigend zugleich...

nicht unerwähnt sollten natürlich die tolle Grillparty im Prenzlauer-Berg-Park sein -
















bei welcher auch Sine anwesend war, juchu:) hammer, soviel leckeres Essen hab ich lange nich genießen können getan (Maiskolben mit Knoblauch-Butter, Folienbanane mit Schokolade, gegrillte Champignons mit Käse gefüllt,...mmmmh!)

wovon ich auch scho länger berichten wollte: dank der Info meines tollen Nachbars mit der Puffhose - danke Heiko, auch für die vielen lustigen Spieleabende und irgendwann werden wir auch mal gewinnen! - erfuhr ich von VOLKER PISPERS , ein wundervoll hämisch und stets politisch korrekter Kabarettist. Bei youtube finden sich eine Menge Stückchen seiner Auftritte, hier eine Kostprobe:

Natürlich teilweise stark übertrieben und pauschalisiert, aber wie wohl noch die meisten aus Zeiten des Deutsch-Unterrichts wissen, kann man das von einer Satire erwarten...
und ich hab bestimmt nichts gegen Amerikaner! wie könnt ich? ;)

oh, ein Anruf..gotta go!:)

Samstag, 29. September 2007

"Du bist nich der Bestimmer der Schokolade!"

*


tja, wie anfangen ohne dass es wie ein Zeitungartikel oder gar Tagebucheintrag klingt? gar nich drüber nachdenken, am besten, Daniel meinte, das tu ich eh nich bevor ich was schreibe, aber warum es sollte es anders sein als beim reden? oder wie Peda jüngst meinte: "Woher soll ich wissen, was ich sage, ... [bevor ich höre, was ich denke]?" und das direkt nachdem er seine Augenfarbe als eindeutig "Graun-brün" identifiziert hatte...
man sieht, die Ereignisse überschlagen sich, doch das sind mein Leben und ich gewöhnt, wenn alles nach Plan laufen würde, schreckliche Vorstellung, dann müsste man erst mal ein haben.
Apropos "einen haben", zum Thema BESITZTÜMER gibt es Neuigkeiten: Wir haben endlich DSL und Telefon-Flatrate in Offenbach, weshalb sich die Zeit zu Hause wohl nun verdoppeln wird. Dadurch hat der Nachbar links von der dünnen Wand noch öfter die Gelegenheit meinen Gesprächsmarathonen..thons...thaten beizuwohnen. Der Nachbar rechts von der dünnen Wand hat übrigens einen an der Waffel (oder gibt es musikalisch ein größeres Verbrechen als Hip-Hop, Schlager und The Best of BRAVO HITS 96 auf einer kaputten Anlage in höchster Basslage abzuspielen?) und wenn meine Meerschweinchen nich wären, hätt ich schon längst mal probiert, welche Dezibel meine Anlage so drauf hat.
Apropos Meerschweinchen: ich bin ja sehr dankbar, dass die sich schön an meinen Bio-Rhytmus anpassen, also wach sind und schlafen, wann immer ich es tu, jedoch scheint das daran zu liegen, dass sie in kurzen Intervallen wach sind und schlafen. Ein typischer Tag für Schweine: wach werden, futtern, sich anquieken, futtern, schlafen, futtern,... naja is scho klar. Was will man von Tieren erwarten, die zu 90% aus Magen bestehen?
Apropos bestehen: es besteht momentan wohl kaum Hoffnung, dass ich noch lange durch halte, is spät, Federweißer wirkt, der Rest kommt kurz, zu kurz. Jeweils ein Gedanke, danach Schweigen, Raum für eigene.

[Soundtrack: Elton John - Recover Your Soul, Original Sin, Written In The Stars, Circle Of Life, Don´t Let The Sun Go Down On Me]

Wenn Glück bedeuten würde, alles im Leben zu erreichen, wäre der Mensch niemals glücklich, dazu ist er zu strebsam.

Sollte mich nicht mein Streben glücklich machen und nicht das Ziel allein?

Ich muss in Bewegung bleiben, wenn ich damit aufhöre, bin ich tot.

Warum glaube ich, irgendwann verstehen zu können, warum ich strebe, und was eigentlich das Ziel ist?

Aber es ist ganz einfach: Ohne Problem keine Lösung.

Das wiederum heißt, jegliches Kopfzerbrechen ist sinnlos, es ist zum Scheitern veruteilt, da ich nie aus allen Winkeln auf mein Leben blicken werden kann.

Als Kind fehlt mir die Weitsicht und Vernunft, als Jugendliche erst recht, als Erwachsene Wille und Fantasie und als Alte die Kraft.

Um neu lernen zu können, muss ich vergessen. Und dann nochmal lernen.

Aber muss ich wissen, wie Glück funktioniert, um glücklich zu sein?

Was macht man, wenn das eigene Glück des anderen Unglück bedeutet?

Manchmal will ich gar nicht glücklich sein. Aber auch das musste ich erst lernen.

Schön ist, wenn man noch von sich selbst lernen kann. Gerade eben hab ich noch mit meiner Familie ein Weihnachtsvideo von 1992 geguckt und dabei unglaubliche Sachen festgestellt:
mein bruder konnte mit 3 Jahren schon sächseln, mein Vater hat in der Zeit bis heute jedes Jahr ein Kilo zugenommen und meine Mutter war damals Pudelfrisuren-Trägerin.
Ich selbst habe mich bis heute kaum verändert: Ein Organisationstalent, gehorsam und stets ehrlich (Weihnachtsmann: "Warst du auch immer lieb?" - Ich: "Manchmal!"). Damals schon hatte ich im Gefühl, dass man die wichtigen Dinge des Lebens nicht kontrollieren kann und meinte zu meinem Bruder, als dieser meinem Cousin die Ost-Nutella vorenthalten wollte: "Du bist nicht der Bestimmer der Schokolade!"


*

Donnerstag, 6. September 2007

"wir hatten ja keine Ahnung..." - instead of a mass mail

...und wieder komme ich nicht umhin mir einzugestehen, wie toll das Leben ist!

Neil Young meint dazu:

I was lying in a burned out basement
With the full moon in my eyes.
I was hoping for replacement
When the sun burst thru the sky.
There was a band playing in my head
And I felt like getting high.
...



(photo: not to show-off but to inform ;) )

Mittwoch, 29. August 2007

Turnier der Überraschungen - Tournament of Surprises


>>>fotos/ pics<<<

Dienstag
Gähn... mann, wie lange habe ich wohl geschlafen? Nö, oder??? Ist es tatsächlich schon 12:30 Uhr? Unglaublich! Der erste Tag nach dem Turnier, ich war total alle, denke nun mitleidig an meine armen Mitspieler, welche zwecks Arbeit sicher schon vor Stunden aus den Federn mussten. Achja... das Turnier... Unglaublich! Es war einfach der Hammer... Vor allem wenn ich daran denke, wie kompliziert alles angefangen hat...
(der Bildschirm fängt an zu verschwimmen, Szenenwechsel...Geschichte spult zurück..)
Freitag
Wir sausen durch die Luft, unter uns ein schwarzer Teppich mit tausenden funkelnden Lichtern, von Uwe lange bewundert. Joe bastelt ein Papierflugzeug für mich, leider bin ich schon zu alt und vernünftig um es durch die Reihen zu werfen, stattdessen draussen auf der Treppe Richtung Turbine, Konfetti wär toll, aber so weit kommt es nicht. Total runtergekommen vom Training der letzten Wochen humpel ich mit meiner Monsterblase am Fuß Richtung Gepäckrückgabe, nehme mir einen Rollstuhl und amüsiere mich über die Gesichter der Angestellten als ich nach einer Weile plötzlich aufstehe und weggehe. Der Bus bringt uns zum Bahnhof in Nottingham, ein paar nette Polen mit ihrem Auto zum Spielfeld, denn Laufen wäre ihrer Meinung nach angesichts des lebensgefährlichen Stadtviertels weniger ratsam. Meine Füße danken, mein Rücken auch. Es hat etwas von „Herr der Ringe“ als wir auf der Suche nach dem Campingplatz einen Hügel hochlaufen und sich vor uns plötzlich ein Meer von Zelten auftut. Dank mobiler Kommunikationsgeräte finden wir Wayne und April und errichten unsere Festung direkt neben ihnen. Zeit, das Team kennenzulernen: Meike, Russ, Rob und Akin, Fortsetzung folgt. Mir fehlt Schlaf, will eigentlich nur ins Bett, aber wie das immer so ist (muss sich wohl um ein Murphysches Gesetz handeln) zeigt die Uhr Viertel 3 bis ich mich in der Senkrechten befinde, etwas besorgt um Joe, welcher ohne Schlafsack der frostigen Nacht tapfer entgegenblickt, und besorgt um meinen Fuß, welcher seine Unlust über zuviel Belastung -wie 3 Meter laufen- gerne mit Schmerzen zum Ausdruck bringt.
Samstag
Ich sehe den anderen beim Frisbee zu, Scheiben fliegen durch die Luft, dann erklingt eine merkwürdige Melodie...langsam dämmert´s mir, es war ein Traum, es ist 7 Uhr morgens mitten in der Nacht, draußen Totenstille. Sind etwa alle schon beim Frühstücken? Nein! Die denken nämlich auch, dass es noch viel zu früh ist. Hilft ja nix, eine halbe Stunde später starre ich gemeinsam mit ein paar anderen verschlafen auf ein paar Packungen Frosties und Toasts mit einer Auswahl an Butter oder Marmelade als Belag, und alle denken wir das gleiche: Das soll unser Frühstück sein? Fängt ja gut an, denke ich, und höre diesen Gedanken laut ausgesprochen, auf Deutsch... juchu, habe so eben weitere Teammitglieder entdeckt: Arne und Yvonne! So langsam nimmt die Mannschaft Formen an, da kommt der nächste Schock: Ein Franzose spielt bei uns mit! Nee, ich geh kaputt, wo gibt's denn sowas? Es ist zu früh für so einen Scherz, die anderen sehen mich geschockt-empört an, und am Ende ist der Franzose auch noch total liebenswert und natürlich ein super Spieler. Was für eine Überraschung! Oh Fettnäpfchen, geliebter Freund...
Bevor es nun ernst wird schnell noch die Füße tapen: die böse Blase wird einfach abgeschnitten, das Stück ist so groß, dass man einen neuen Fuß draus basteln könnte. Alle fertig, Team Deutschland versammelt sich, geballte Power, „Vorsprung durch Technik!“ schallt mit englischem Akzent über das Feld, das Spiel beginnt. Es gestaltet sich zweiseitig wie ein Frisbee: Einerseits bin ich begeistert, dass wir so viele kompetente schnelle gut werfende Leute haben, andererseits verlieren wir. Dass ich die Scheibe nicht einmal berührt habe, ist bedenklich aber schon ok, bin ja nicht nur die jüngste, sondern auch mit Abstand die Unerfahrenste. Lustig wird's beim anschließenden „Deutschland Mix und Mingle“, Russ kreative Vorstellung wie typisch deutsche Dinge mit Personen dargestellt werden könnten. Die Sonne sagt Hallo, beobachtet unser nächstes Spiel, gemeinsam mit den Polen, welcher unserer Einladung gefolgt sind und nun Zeuge der nächsten Niederlage von Team Deutschland werden. Erwähnenswert ist der Punkt gespielt nur von „richtigen“ Deutschen, welchen wir auch fast gemacht hätten, wenn nicht Arne mir die Scheibe so fest in die Endzone zugeschleudert hätte bzw. ich nicht vor lauter Aufregung jene endlich mal zu berühren alles vermasselt hätte. Nun ja. Zwar wird unsere Mannschaft ab dem 3. Spiel richtig gut, d.h. so langsam werden wir ein Team und spielen richtig miteinander, ich mache ein paar Punkte und fühle mich weniger überflüssig, alle lernen wir uns besser kenen. Leider steigern sich die anderen ebenfalls und so verlieren wir auch die nächsten beiden Spiele, wir können immerhin mit unserem Deutschland Mix und Mingle beeindrucken. Mich beeindruckt vor allem, dass ich überhaupt rennen kann und gar keine Schmerzen habe, trotz der zweiten riesigen Blase an der Sohle meines anderen Fußes. Mittlerweile ist es schon abends, das letzte Spiel steht an, wir liegen von Anfang an vorn und holen am Ende den Sieg, unbeeindruckt von dem Strip, welchen die Gegner sicherlich in der Hoffnung auf Ablenkung hinlegten. Zufrieden mit uns verschwindet die Sonne hinter den Hügeln und wir in der Dusche. Ahhhhhh, Wasser! Tolle Erfidung, wenn auch eklig warm nach so viel Schwitzen... Wie von allein finden unsere Mägen den Weg zum Restaurant und trotz der üblichen Komplikationen bei so vielen hungrigen Leuten steigt das Glücksgefühl proportional zur verzehrten Menge Essen. Endlich wird Freezemaster eingeführt, mir fehlen die Worte um das zu beschreiben, es ist einfach nur unglaublich lustig. So machen wir uns zahlreiche Lachkrämpfe und Hühnerschenkel später auf den Weg zurück zum Zentrum des Geschehens. Ich kann kaum noch laufen und bin hundemüde nach 2 Nächten zu wenig Schlaf und einem Tag voller Sport, was mich NATÜRLICH nicht davon abhält als erstes eine Runde Leuchtfrisbee zu spielen und anschließend voller Enthusiasmus die Party im Zelt auf dem Sofa zu starten und bis 5 Uhr wach zu bleiben. Haltet mich für verrückt, jeder wird euch Recht geben, aber bei so netter Gesellschaft und dem spannenden Jenga Match „Uwe gegen den Rest“ erscheint Schlaf tatsächlich als eine unkreative Beschäftigung für alte Leute. Die kalten Nächte haben übrigens gewonnen, Joe ist in das Hotel umgezogen, Weichei! Aber im Grunde bin ich nur neidisch, so viel Geld will ich auch mal haben...Dann würde ich mir einen warmen Schlafsack davon kaufen...
Sonntag
Es ist früh, ich will nicht aufstehen... Die Zeit will einfach nicht auf mich hören und langsamer vergehen, so ein Quark. Das Aufwachen ist toll, seufz, nur bewegen will ich mich lieber nicht. Meine Muskeln sind auch nicht so begeistert von der Idee, aber draußen wartet schon die Sonne und der Rest meines Teams, welchem ich ein gemeinsames Frühstück um 9 vorgeschlagen hatte. Pünktlich viertel 10 humpel ich zu ihnen mit einer Tasse kalten Kaffee und stopfe lustlos die Frosties in mich hinein, dann müssen wir auch schon wieder los, ja richtig, da war ja was... Frisbee! Wayne stellt komische Fragen auf dem Weg, ich finde es jedoch gut zu wissen, dass sich der Käptain um mich und die Mannschaft kümmert. Da es immer noch kein Pflaster gibt, welches groß genug für meine Blasen wäre, werden die wieder komplett zugetapt. So tragen mich meine Füße beschwingt in die Endzone, wo sie während des ersten Spieles in Zusammenarbeit mit scheibenfangender Hände ein paar Punkte erzielen und zu einem weiteren Sieg beitragen. Auch das nächste Spiel gewinnen wir, die Laune steigt, Russ fällt, staucht sich das Handgelenk. Von da an kann der „Gummibär“ (O-Ton gegnerischer Frisbeespieler) nur noch Fotos machen und der Rasen bleibt von seinen Dive-Kratern verschont. Team Deutschland kann während der nächsten Spiele die Punktetafel nicht für sich gewinnen und rächt sich u.a. mit Wassergranaten bzw. entspannt sich bei einem kühlen Bier in der Sonne. So ganz nebenbei wird die Schatzsuche geplant, ein durchaus lustiges Unterfangen, vor allem da Rob tolle Ideen hat, wir eine Menge Dinge kombiniert werden könnten: Beispielsweise das Pint Flusswasser als Hauptbestandteil des Cocktails, zusammen mit den Barthaaren, dem Glasauge und dem Schiffchen darauf schwimmend. April ist besonders engagiert und besorgt den Löwenanteil der Schatzsuche, fehlt nur noch der Name des tollen Frisbee-Cocktails. Nach dem Duschen wird in der Kneipe ausführlich darüber diskutiert wie denn ein Getränk mit Espresso, Wein und Magnesiumtabletten heißen soll, bis es bei mir klickt macht: „Blitzkrieg“ soll es heißen. Und schmeckt gar nicht mal so schlecht...! Da es beim Karaoke keinerlei deutsche Lieder gibt, trabt die komplette Mannschaft mit einer Menge Bier bewaffnet nach drinnen und wieder amüsieren wir uns bei witzigen Spielen. Ich habe noch nie so viel gelacht bei einem Turnier, echt unglaublich! Es ist toll, wie wir zusammen Spaß haben und komische Tiere nachmachen oder mit unseren Händen auf den Tisch klopfen. Wär hätte gedacht, dass unser Team Deutschland noch so gut zusammenfinden würde? Was für eine Überraschung! Schließlich machen wir uns auf den Weg zur Zelt-Party, kurz nachdem wir rausgewurfen worden. Der Versuch zu tanzen endet bei mir in einem Muskelkrampf und nach 3 Nächten zu wenig Schlaf und 2 Tagen voller Sport sollte ich mal früh ins Bett gehen. NATÜRLICH hielt das mich nicht davon ab, gemeinsam mit den restlichen hartgesottenen Deutschen und Quasi-Deutschen die Party zu rocken, d.h. den Briten dabei zu sehen wie sie zu uns unbekannter Musik abgehen und etwas mitschunkeln. Die Polonäse um das Party-Zelt empfinde ich als eine gute Gelegenheit zu gehen und so torkle ich mit Rob Richtung Zelt, angetrunken und total erschöpft vom vielen Leben-genießen fallen wir einfach so hinein und bleiben liegen. Jedoch handelt sich bei dem Foto, das Wayne von 2 Personen in einem Zelt gemacht hat nicht um uns, bei meinem Foto hingegen wo jemand gegen den Zaun pinkelt, ja, das ist Wayne! Mein letzter Gedanke vorm Einschalfen: Was für ein Tag! Und: Hoffentlich kann ich morgen laufen...
Montag
Es ist doch jeden Morgen das gleiche...aber was soll aus einem Tag schon werden, der mit Aufstehen anfängt? Wir werden immerhin durch tolle Musik geweckt, der Moderator fragt nach Ergebnissen des letzten Tages zwecks Spielplanerstellung, ich rufe „Wayne! Get up!“, einige würden das frech nennen, ich nenne es faul. Diesmal verzichte ich auf Frühstück, nur Kaffee, das hatte schon damals in Leipzig gereicht. Wie durch ein Wunder kann ich noch laufen, was für eine Überraschung! Das erste Spiel verlieren wir, aber als April während des zweiten berichtet, dass Team Deutschland die Schatzsuche gewonnen hat und wir für nächstes Jahr kostenlos Plätze ergattert haben, gibt uns das Energie; ich bin sogar so motiviert, dass ich mit Meike zusammenstoße beim Versuch zu punkten. Autsch! Aber wir gewinnen und holen uns den 21. Platz von 37, nicht schlecht Herr Specht! Obwohl sich der viele Sport und Schlafentzug so langsam bemerkbar machen, bin ich richtig enttäuscht, dass wir nur zwei Spiele haben, aber die Dusche entschädigt. Nach dem lästigen Packen und einem leckeren Burger eile ich zum Finale, wobei ich davon kaum etwas mitbekomme... Es ist so schade, dass nun alles schon wieder vorbei ist und ich von den anderen Abschied nehmen muss, wobei ich mir heute endlich die Namen gemerkt habe. Nunja, es hilft ja nichts. Durch ein kompliziertes Verfahren gelangen Uwe, Rob und ich mit Waynes Kumpel zum Bahnhof und sparen uns mal wieder das Laufen, Gott sei Dank. Wie immer gibt es etwas Stress auf dem Flughafen, alle außer Arne (welcher uns Sonntag abend bereits verlassen hatte) und Thomas warten gemeinsam und spielen eine letzte Runde Freezemaster. Dann muss ich mich schweren Herzens von Rob und Russ verabschieden, die den Flieger nach Berlin nehmen, auf dem Kölner Flughafen von Andreas, Akin und Meike und vor meiner Haustür schließlich von Wayne, April, Joe und Uwe. Ups, schon wieder da, wo ist die Zeit hin? Zu Hause endlich meinen Meerschweinchen und meiner Mitbewohnerin ein bißchen vom Turnier berichten, wobei die Worte „krass“ und „überraschend“ ziemlich oft fallen. Aus Gewohnheit bleibe ich noch ein paar Stunden wach, aber irgendwann ist auch bei mir die Batterie leer. In Gedanken bin ich noch auf dem Copa Capana und grinsend schlafe ich ein, denke: Nee, war das toll, so was von lustig, dass hätt ich nicht erwartet, was für eine Überraschung!

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Tuesday
Yawn...my god, how long did I sleep? No way?! Is it really already 12:30? Unbelievable! The first day after the tournament, I was so worn out, now thinking compassionately of my poor teammates who certainly had to get out of bed for work hours ago. Oh well,the tournament... Unbelievable! It was so amazing! Especially when I think of how complicated everything began...
Friday
We´re whizzing through the air, beneath us a black carpet with thousands of sparkling lights, admired by Uwe for some long minutes. Joe´s making a paper airplane for me, unfortunately I´m too old and reasonable to throw it over the other people´s heads, instead I do it outside on the stairs in direction to the turbine, confetti wouldbe cool, but it doesn´t fly that far. Totally worn out due to the last weeks´ training I hobble with that monster-blister on my foot towards the bagage reclaim, take a seat in a wheel chair and enjoy the employes´ faces as I suddenly stand up and just walk away after a while. The bus takes us to the central station in Nottingham, some nice polish people take us to the fields with their car, because in their opinion walking through this life-threatening area is less wise. My foot is grateful, my back as well. I feel like in „Lord of the Rings“ when we ´re walking up a hill searching for the campsite and suddenly heaps and heaps of tents show up. Thanks to mobile communication utensils we find Wayne and April and set up our fortresses right next to them. Time to get to know the rest of the team: Meike, Russ, Rob and Akin, to be continued. I have a lack of sleep, just wanne go to bed but as usual (must be one of Murphy´s laws) it´s already quarter past 2 when I brought myself into a horizontal position,bit worried about Joe who bravely faces the frosty night without a sleepingbag, and I´m worried about my foot which likes to express it´s dislike about too much load by hurting painfully.
Saturday
I watch the others playing frisbee, discs are flying through the airand then a weird melody sounds... I slowly realize that it was just a dream, it´s 7o´clock in the morning in the middle of the night, deadly silence outside. Is everyone already having breakfast? No! They ´re all thinking it´s way too early as well. Well, can´t help it, half an hour later me and some other players are staring drowsy at some packages of Frosties and toast with some variety of magarine or jam, and we´re all thinking the same: This is supposed to be our breakfast? Great start, I think and hear this thought said out loud in German... yippie, just found some more teammates: Arne and Yvonne. The team istaking shape by now, then there´s the next shock: A Frenchman is playing with us! No way! It´s too early for that kind of jokes, the others look at my in a shocked- indignant way, and in the end the french guy turns out to be so lovely and of course he´s a great player. What a surprise!
Before we´re getting serious I have to tape my feet: the bad blister is cut off, the piece is huge, I could make a new foot out of it. Everyone´s ready, Team Deutschland gathers, balled power, „Vorsprung durch Technik!“ sounds over the field with an english accent, the game starts. It has two sides like a frisbee: On the one hand I´m happy to have so many competent fast good throwing players in our team, on the other hand we lose. It is critical that I didn´t touch the disc once but also ok, since I am not only the youngest but the most unexperienced as well. Everyone enjoys the „Deutschland Mix und Mingle“ we play afterwards, it´s Russ´ idea of typical german things being postured creatively by persons. The sun says hello, watches our next game, together with the Polish who followed our inivation and now are witnesses to the next defeat of Team Deutschland. I should mention the point played only by „real“ Germans and which we almost scored if Arne hadn´t throw the disc at me that hard or if I hadn´t droped it in my excitement of finally touching it. Well, whatever. Although our team is getting better after the third game, i.e. we are becoming a real team and start playing with each other, I scored a few points and feel less useless, everybody gets to know each other more. Unfortunately the other teams are improving as well and so we lose the next two games, too; we can only impress with our „Deutschland Mix und Mingle“. Above all I am impressed that I can run without feeling any pain at all despite the second big blister on my other foot. Meanwhile it is already 6 p.m., the last game is about to start... we´re ahead right from the beginning and finally win, unimpressed by the strip of our opponents obviously done for reasons of distraction. Satisfied with what we´ve done the sun disappears behind the hill and we´re disappearing into the showers. Ahhhhhh,water! Great invention, although it´s disgustingly warm after all that sweating...Our stomachs make their own way to the restaurant and despite of the usual complications that large number of hungry people causes, the happiness grows proportionally to the amount of eaten food. Finally freezemaster is introduced, Idon´tknow all the words to describe, it´s just unbelievable funny. So after numerous fit of laughters and some tasty chicken wings we make our way back to the centre of the action. I can hardly walk and feel dog-tired after two nights with just a few hours of sleep and one day full of sports, but of course that doesn´t hold me back from playing with the glowing frisbee and afterwards enthusiastically start up the party on the sofas in the tent and stay awake until 5 a.m. You may call me crazy, everyone would agree on that, but with such a great company and the exciting Jenga match „Uwe against everyone else“ sleep really seems to be just an uncreative occupation for old people. By the way, the cold nights won, Joe moved into the hotel, wimp! Actually I´m only jealous, I wanna have that much money one day... Then I would buy myself a warm sleeping bag.
Sunday
It is early, I don´t want to get up... Time just doesn´t wanne listen time and run more slowly, what a shit! Waking up is great, sigh, I just don´t wanna move. My muscles don´tlike that idea much as well, but outside the sun is waiting and also the rest of my team which I had suggested a joint breakfast at 9 o´clock. Quarter past 9 I punctually hobble over to them with a cold coffee in my hand, cramming some Frosties unenthusiastically into myself and then it´s already time to leave, right, frisbee is the reason! Wayne´s asking weird questions on the way to the fields but I am glad to know the captain cares about me and his team. Since there´s still no bandage big enough for myblisters I have to tape them completely again. Somy feet are carrying me easily into the endzone where they score some points together with well-catching hands during the first game and do their share to win it. We also win the next game, temper rises, Russ falls, hit his hand. From now on the „gummi bear“ (some opponent player) can only take pictures and the lawn is no longer devastatet by his dives. Team Deutschland cannot win the scoreboard for itself during the next games and revenges e.g. by throwing water bombs or relaxes with a cool beer in the hot sun. Besides, the treasure hunt is plannend, a really funny work to do thanks to Rob´s great ideas of combining a lot of things: For example the pint of river water as the main ingredient of the cocktail, together with the beard hairs, the glass eye and the origami ship swimming on top. April is really keen and collects the lion´s share of all the items, now we only need a name for the fantastic frisbee-cocktail. After having a shower and sitting in the pub we´re discussing how to call a drink with espresso, wine and magnesia tablets, until I know: It´s name is“Blitzkrieg“. And it doesn´t taste that bad, by the way...! Since they don´t have any German songs for the karaoke, the whole team goes inside armed with some beer and about to amuse itself by playing some more funny games. I never had tolaugh that much during a tournament, it´s unbelievable! It´s great how we´re having fun together and do silly animal noises or clap with our hands on the table. Who would have guessed Team Deutschland to fit together that well after all? What a surprise! Eventually we´re on our way to the party tent, short time after we were thrown out. My attempt to dance ends up in a muscle cramp and after three nights of only a few hours of sleep and two days full of sports I should have an early night. OF COURSE nothing prevents me from staying together with the other tough Germans and wannabe-Germans and watching the British rocking to some music we don´t know. The conga around the party tent I felt was a good opportunity to leave and so I stagger back to my tent together with Rob, tipsy and totally exhausted by all that life-enjoying we just fall into the tent and keep laying on the ground. By the way, the picture Wayne took of two people laying in a tent, that´s not us, while the picture I took with that guy peeing against the fence, yes, that´s him! My last thought before falling asleep: What a day! And: I hope I can walk tomorrow...
Monday
It´s just the same every morning... But what kind of day will it be starting with getting up? At least we´re woken up by great music, the announcer asks for some results of yesterday´s games, I shout „Wayne! Get up!“, some, would call it cheeky, I just call it lazy. This time I go without breakfast, just some coffee and a banana (thanks Rob!). It´slike a miracle:I can still walk, what a surprise! We lose the first game but when April tells us during the second one that Team Germany won the treasure hunt and we´ll have free entry next year, we´re highly motivated, I am alittle bit too much, running into Meike when trying to score in the endzone. Ouch! But it´s victory and we´re on the 21st place out of 37, not bad Ms. cat! Although I do now recognize how exhausted I am, I´m still disappointed we only have to play two games today. Good shower, though! After the annoying packing and a tasty burger I hurry over to the fields to watch the finals, but I actually don´t see much of it.. It´s such a pitty the tournament is over now and I have to say goodbye to my teammates, now that I memorized all the names! Well, no way around it.
Thanks for this fun-tastic tournament, Team Deutschland! Hope to see you all again next year!
...At home I tell my guinea pigs and my room mate about allmy adventures, just as I am used to I stay awake somemore hours until I finally run out of energy. Copa Cabana is still on my mind, I fall asleep grinning, thinking: Well, that was fun, I´d never expected it to be that great, what a surprise!

Donnerstag, 23. August 2007

eigentlich... - actually...

Lektion des heutigen Tages: Nur weil jemand starke Gefühle so ganz und gar nicht zeigt, heißt das nicht, dass es sie nicht gibt!

Frage des Tages: Was macht einen guten Tag zum sterben aus?

außerdem: Nur jemand mit geringem Selbstbewusstsein muss andere Menschen schlecht machen um sich gut zu fühlen.

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today´s lesson: Just because someone doesn´t show deep emotions at all doesn´t really mean they´re not there!

today´s question: What makes a good day for dying?

and: Only someone with little self-conciousness has to bring other people down to feel better.

Donnerstag, 9. August 2007

zurück zum glück

kaum aus dem urlaub zurück, schon beginnt der alltag...
früh aufwachen - natürlich nur durch wecker-klingeln, bin erschreckenderweise zum langschläfer mutiert - umdrehen, weiterschlafen. schlimm, wenn man nicht muss! gegen 10 dann der notfall-hammer: radio geht an, in den nachrichten berichten sie von einem mord in offenbach. blick aus dem fenster kommt nicht weit...regenschleier! meerschweinchen quieken empört nach frühstück, werden ignoriert zwecks eigener nahrungsaufnahme und kurze zeit später von der schlagermusik des nachbarn abgelöst. in der bibo feststellen, dass die leihfrist abgelaufen ist, auf dem weg zurück zur wohnung von mindestens drei ausländischen typen angepöbelt werden... dort angekommen zwei leere anrufe auf dem AB abhören und beim kühlschrank aufmachen ins leere gucken.
und so weiter. gut zu wissen, dass sich nichts verändert hat, während ich weg war!
die mist-nach-2-wochen-ohne-frisbee-kann-ich-nicht-mehr-werfen-geschichte spar ich mir. aber vollständigkeitshalber auch was positives: warme dusche, weiches bett, stabiler wind- und regenschutz: yeah, das nennt man zu hause! so kann ich mich entspannen! ...schließlich war im Urlaub genug los...


kleine Kostprobe vorm großen bericht?

achso, 2 Dinge hab ich noch festgestellt: zum einen, dass ich selsbt im vollbetrunkenen zustand noch in der lage bin, meine kontaktlinsen rauszunehmen UND in die richtigen behälter zu tun (vorteilhaft!), außerdem dass durch meinen sehr real klingenden mailboxspruch die leute öfter mal auflegen, wenn ich wirklich rangehe... (mist!)