Surely this is not the first time I'll tell you about this great team, but probably, this will be the last. At least for quite a while...
Most of the almost 6 years of playing ultimate frisbee, I've only played with one women team: the best one, the coolest one, Frau Rauscher! As a co-founder and frequent player, of course I always enjoyed being part of this team and I cared about it. But only when I became captain I started feeling responsible for whatever happens in it and to it. It wasn't my idea, instead, our former captain (who is a much better player than me) suggested me as a captain. And luckily another girl was interested in this job. It turned out that we complemented each other quite well: the "two-headed dragon", we were called.
The team qualified for the first league outdoors. It was a great season, crowned with success at the finals in Frankfurt, where we fought a hard fight against the Heidees (later runners up of the tournament) and lost with only one point, having only 8 players running their asses off for 2h15mins. The game was supposed to last only 1,5hours... Left with lots of enthusiasm for the next season, the captains were proud and eager to see where things would be going.
But then it came a little different. Due to losing some of our reliable and experienced players and due to only a few people coming to practise on a regular basis, we didn't do well this season. Frau Rauscher's "two-headed dragon" tried it's best but we couldn't motivate everyone to give their hearts into the game. It was especially frustrating for me because I knew it would be my last season with the team...
Now, it's all over, baby blue, and there's nothing left to do. It felt harsh when they'd chosen a new captain to replace me, without saying a word of gratitude, or even farewell. Maybe they didn't know...?
I know I did a lot of work behind the scenes, and some of the noticeable stuff wasn't to everyone's pleasure. As a captain, you have to kick the team's ass. You're the one to tell those off who are late, and to patiently talk to the talented-but-furious player who just wouldn't take any critics. (And guess what, I liked doing those things! But still, they're exhausting...) You're the one to blame if things go wrong, because you're responsible. I took this very seriously last season, which is probably why I felt so down when we failed to qualify for first league. As a captain I felt this was also my fault, and I should have done better. But noone told me what I did wrong. I feel like I'm leaving unfinished work. Is this why noone said anything? Because they weren't satisfied with me as captain? I'm aware it's not about my popularity, but about making the players care for the team. Frau Rauscher should have been their priority, as it was mine. Maybe in the end there wasn't anything I could have done, maybe it was just the wrong timing.
I hope Frau Rauscher will develop well and become successful again! I will miss the team a lot and it will be hard to get used to a new one... There was always something special about Frau Rauscher, a mix of fighting-spirits and self-doubts, that made us unpredictable. In any way, I believe they will keep getting better players and grow together as the team.
Despite not getting the acknowledgement I'd hoped for, I will try to believe that the team also enjoyed having me as a captain. I've learned a lot about leading groups and made many mistakes, that next time I won't do. If there will be a next time... At least one thing I know for sure: the next captain I have, I'll try to support better than the last one. Because I used to be a slacker of a player, you know, one of those knowing it better. Sigh. Why do you always have to walk in someone elses shoes before you really understand?
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Montag, 15. Oktober 2012
Flohmarkt und Fortschritt
Du weißt, dass du alt bist, wenn du nicht zu einer Party gehst, weil sie an einem Dienstag stattfindet.
Du weißt, dass auch der Staat es mit Studieren übertreibt, wenn man sowas lesen muss: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/universitaetsreform-warum-ich-meinen-lehrstuhl-raeume-1754332.html
Abgesehen vom Altern, von Partys die ich verpasse und von Impfschutzbestimmungen für Südostasien, beschäftigt mich vor allem meine Prüfungssituation. Nach über der Hälfte aller Termine konnte ich der Einsicht nicht mehr ausweichen, dass Erfolg nicht durch meine Noten, sondern mein persönliches Empfinden zustande kommt. Mein innerer Maßstab meldet Alarm:
Hauptsache bestehen, gut und schön, aber was ist mit der Zufriedenheit?
Letztens wurde mir wieder ganz deutlich bewusst, wie irrsinnig unser Streben wird, wenn sich der Zufall einschaltet. Da laufe ich an meinem alten Briefkasten vorbei (ja, umgezogen bin ich auch vor kurzem, als ob nicht schon genug los wär. aber meine neue Mitbewohnerin ist großartig, das hat sich gelohnt!), greife rein, weil die Namen noch dran stehen, und siehe da: ein Brief von der Uni. Mitteilung über Terminänderung meiner letzten Prüfung. Zum Glück um eine Woche nach hinten verschoben, nicht nach vorn, aber... warum schicken die das nicht an die neue Adresse? Na klar, bei der Anmeldung hinterlegte Adressaufkleber! Da guckt man als Sekretärin nicht im PC nach, ob sich was bei der Studentin geändert hat. Blöder Fortschritt!
Zufälligerweise haben wir letztes Wochenende (das wo die Sonne schien - falls sich jemand erinnert) auf dem Flohmarkt in Karlsruhe sehr viel Krempel unter die Leute gebracht. D.h. Dinge, die ich nicht mehr brauche an Menschen verkauft, die sie auch nicht brauchen. Das ist eine sehr schöne Erfahrung. Da gibt es lustige Momente, wie den wo mir die ältere Damen gerade 5€ für 3 alte Taschenbücher reicht, als ihr Mann heraneilt und etwas außer Atem meint: "Du sollst doch nicht noch mehr... ach, zu spät." Glück für mich.
Und nicht zu vergessen der völlig verdrehte Moment, wo ein Mann mittleren Alters ein Buch ablehnt, und teils entschuldigend, teils mitleidig nur meint: "Kindle."
Du weißt, dass auch der Staat es mit Studieren übertreibt, wenn man sowas lesen muss: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/universitaetsreform-warum-ich-meinen-lehrstuhl-raeume-1754332.html
Abgesehen vom Altern, von Partys die ich verpasse und von Impfschutzbestimmungen für Südostasien, beschäftigt mich vor allem meine Prüfungssituation. Nach über der Hälfte aller Termine konnte ich der Einsicht nicht mehr ausweichen, dass Erfolg nicht durch meine Noten, sondern mein persönliches Empfinden zustande kommt. Mein innerer Maßstab meldet Alarm:
Hauptsache bestehen, gut und schön, aber was ist mit der Zufriedenheit?
Letztens wurde mir wieder ganz deutlich bewusst, wie irrsinnig unser Streben wird, wenn sich der Zufall einschaltet. Da laufe ich an meinem alten Briefkasten vorbei (ja, umgezogen bin ich auch vor kurzem, als ob nicht schon genug los wär. aber meine neue Mitbewohnerin ist großartig, das hat sich gelohnt!), greife rein, weil die Namen noch dran stehen, und siehe da: ein Brief von der Uni. Mitteilung über Terminänderung meiner letzten Prüfung. Zum Glück um eine Woche nach hinten verschoben, nicht nach vorn, aber... warum schicken die das nicht an die neue Adresse? Na klar, bei der Anmeldung hinterlegte Adressaufkleber! Da guckt man als Sekretärin nicht im PC nach, ob sich was bei der Studentin geändert hat. Blöder Fortschritt!
Zufälligerweise haben wir letztes Wochenende (das wo die Sonne schien - falls sich jemand erinnert) auf dem Flohmarkt in Karlsruhe sehr viel Krempel unter die Leute gebracht. D.h. Dinge, die ich nicht mehr brauche an Menschen verkauft, die sie auch nicht brauchen. Das ist eine sehr schöne Erfahrung. Da gibt es lustige Momente, wie den wo mir die ältere Damen gerade 5€ für 3 alte Taschenbücher reicht, als ihr Mann heraneilt und etwas außer Atem meint: "Du sollst doch nicht noch mehr... ach, zu spät." Glück für mich.
Und nicht zu vergessen der völlig verdrehte Moment, wo ein Mann mittleren Alters ein Buch ablehnt, und teils entschuldigend, teils mitleidig nur meint: "Kindle."
Mittwoch, 12. September 2012
Heimweg, nachts.
I love my life. It's weird, but it's real.
Ich liebe mein Leben. Es ist komisch, aber es ist echt.
Ich ziehe mir meine Kapuze über, und ziehe los, nächtlicher Heimweg.
Das Rauschen des Regens, ich muss genau aufpassen, ihn auf meinem dicken Pulli zu spüren.
Meine Flipflops machen laute Schritte, wenn sie gegen meine Füße schlagen. Da sind noch andere Schritte, ich drehe mich um - nichts.
Vor mir neben der Hauswand ein zerbröselter Keks.
Wieder hinter mir Schatten, Geräusche, mein Blick schwengt herum. Eine leere Straße.
Vor mir schon wieder Kekskrümel.
Ich liebe mein Leben. Es ist komisch, aber es ist einzigartig. Sehr unglaublich, aber es passt alles zusammen.
Das Rauschen des Regens liegt in meinen Ohren, mein Stoffbeutel schwingt an meiner Schulter.
Der Schlüssel darin klimpert, ich kann jeden meiner Muskel spüren. Meine kalten Füßen laufen schneller, ich springe über den Zebrastreifen.
Ich liebe mein Leben. Es ist komisch, aber es ist meines.
Ich liebe es, weil Momente wie dieser eine Bedeutung haben.
I love my life. It's weird, but it's mine.
I love it, because moments like this have a meaning.
Ich liebe mein Leben. Es ist komisch, aber es ist echt.
Ich ziehe mir meine Kapuze über, und ziehe los, nächtlicher Heimweg.
Das Rauschen des Regens, ich muss genau aufpassen, ihn auf meinem dicken Pulli zu spüren.
Meine Flipflops machen laute Schritte, wenn sie gegen meine Füße schlagen. Da sind noch andere Schritte, ich drehe mich um - nichts.
Vor mir neben der Hauswand ein zerbröselter Keks.
Wieder hinter mir Schatten, Geräusche, mein Blick schwengt herum. Eine leere Straße.
Vor mir schon wieder Kekskrümel.
Ich liebe mein Leben. Es ist komisch, aber es ist einzigartig. Sehr unglaublich, aber es passt alles zusammen.
Das Rauschen des Regens liegt in meinen Ohren, mein Stoffbeutel schwingt an meiner Schulter.
Der Schlüssel darin klimpert, ich kann jeden meiner Muskel spüren. Meine kalten Füßen laufen schneller, ich springe über den Zebrastreifen.
Ich liebe mein Leben. Es ist komisch, aber es ist meines.
Ich liebe es, weil Momente wie dieser eine Bedeutung haben.
I love my life. It's weird, but it's mine.
I love it, because moments like this have a meaning.
Freitag, 31. August 2012
überraschender Käse - News 2 *
Im Themenpark "Lias Leben" lassen wir heute mal die Sau raus und nehmen von den Neuigkeiten nur das Beste. Da es schon so spät ist, gehts wie in der Achterbahn ziemlich schnell durch das Auf und Ab von "wer hätts gedacht?"
Juchu, Bhava und ich, Gründer des berühmt-berüchtigten Frisbeeteams CRANBERRY SNACK, haben mit eben diesem endlich mal ein Turnier zusammen gespielt. Und nicht irgendeins, sondern das großartige Windmill Windup in Amsterdam. Natürlich war die Erfahrung genauso fantastisch wie wir es uns immer vorgestellt haben, schließlich sind Bhava und ich seelenverwandt. Na zumindest ist unsere Freundschaft etwas so besonderes, einzigartiges, dass ich trotz des Ozeans zwischen uns manchmal einfach nur glücklich bin. Auch wenn ich Bhava selten sehe, ist sie mir näher als mein Bruder (ok, das ist nicht schwer) oder Schwester (wenn ich eine hätte). Und wer weiß, vielleicht passieren noch ein paar überraschende Dinge und wir begegnen uns irgendwo bald wieder. Mexiko, vielleicht? Na, jetzt spinne ich...
Wer hätte auch gedacht, dass Bier und ich mal Freunde werden? Klar, Schuld ist ein Beerrace, musste ja so kommen... Der gestiegene Wert liegt aber nicht einzig an der Tatsache, dass ich von Bier keinen Kater bekomme, es hat auch studentische (also finanzielle) Gründe.
Nicht im Zusammenhang damit, aber genauso überraschend ist mein Talent als Haarescheiderin. Ja, ich will es nicht Frisöre nennen, das wäre wirklich zuviel des guten, aber ich konnte Jonas' längere Haare in kürze verwandeln, ohne das er danach ne Mütze brauchte. Glaubt ihr nicht? Zeig ich euch gern, kost' auch nix (außer Nerven).
Ok, kulinarische Talente sind bei mir nichts neues, aber wer hätte gedacht, dass Marmelade machen so einfach geht? Während der Diplomarbeitsphase war ich sehr produktiv, alles aus der Motivation heraus, Rhabarber haltbar zu machen... Und wieder war ich nicht die einzige Begeisterte...
Und schließlich, um all diejenigen zu beruhigen, die sich fragen ob ich denn gar nichts mehr lerne: doch, und es macht sogar Spaß. Das zufällig gewählte Thema im langweiligsten Fachgebiet meiner mündlichen Diplomprüfungen ist nämlich recht spannend: reflexive Wissenschaften und Forschung. Ok, im Zusammenhang mit Bourdieu und Gender Studies, aber hey! Nur weil meine Professorin eine Frisur wie ne Schichttorte hat muss sie nicht von gestern sein... Und der Prof mit den Wanderhosen lief uns beim Sommerfest über'n Weg als wir Pizza aßen, wurde herbeigewunken und gefüttert. Gaaaanz plötzlich hatte ich auch keinen Hunger mehr und schob ihm meine Pizza zu (die gute Gorgonzola), in der Hoffnung, dass er das im Oktober bei der Prüfung noch weiß. Hehe.
Finally, a new post about more or less up-to-date stuff from my ever-chaotic life.
Of course a million things happened lately, many of them quite crazy, so nothing unusual. This time I want to look at the good ones, those that surprised me. Sometimes because of the "when", sometimes of their "how", and other times ... well, who would have thought?
First and foremost I wouldn't have thought that Bhava and me, the founders of the famous frisbee team CRANBERRY SNACK, would ever get to play with this team together, but we did! And not just any tournament, but the fantastic Windmill Windup (in Amsterdam)! Of course it was just as much fun as we imagined it to be when creating such a fabulous team: we had international players, talented ones, good looking, and... the Bikini of Blame.
Oh, and while we're at it, I'd like to mention ... well, how do I say this? Talking about emotions is always difficult, and especially in this case because I haven't put a friendship like this in words before... I've only seen Bhava twice in the last 3 years and still feel so close to her! How comes we're such different personalities but seem so equal in what we experience? Call it soulmates, coincidence, female intuition, in the end it comes down to a fantastic friendship, which makes me so purely happy that I can't believe it. It's like we've married minds! Sometimes I just want to jump on a plane, forget my dignity and enter America, just to hang out with Bhava! Well, who knows what the future will hold, maybe we'll see each other somewhere surprising. Like Mexico. Just a thought.
And, another friendship that has developed recently, is with beer. Yes, no mistake here, I'm talking about a drink: beer and I became friends! It happened in Stuttgart, saturday night, at the beer race, after the frisbee games. I was forced to join, and even failed when I slipped on the wet gras and tipped over the bench with the beer, but hey! Strange situations make strange friendships, and I never get a hangover after a night out with beer... So, goodbye longdrinks and cocktails, hallo boring and practical beer.
Now on to some surprising skills I've discovered: I can cut hair. Not so much my own, but Jonas' hair for example. He's got short hair and small expectations, but still: we were both happy with the result. So, anyone else want to save some money and try something new? I'm there, for you, and your hair.
Plus, while writing my diploma during the summer, I needed some distraction and starting making jam. Coolio! It's even less difficult than haircutting, and I've cooked different varieties for about 10 jars already.
Last but not least, university still surprises me (no, it isn't over yet), as an institution: today I got some books from the library by filling out forms, you know, they didn't scan the books, they have it on paper. And I thought I was old-fashioned by not having a smart phone! Also I had pizza with one of my professors at a summer party, he just happened to walk by and my friend told him to join our food session. Let's hope my prof will still remember that gift in october, when he's testing me for my oral diploma exam... The preparation for all of the oral exams goes quite well. I'm surprised that the one topic I'd randomly chosen is actually something I'm really interested in: reflexive science and research. Coolio.
Juchu, Bhava und ich, Gründer des berühmt-berüchtigten Frisbeeteams CRANBERRY SNACK, haben mit eben diesem endlich mal ein Turnier zusammen gespielt. Und nicht irgendeins, sondern das großartige Windmill Windup in Amsterdam. Natürlich war die Erfahrung genauso fantastisch wie wir es uns immer vorgestellt haben, schließlich sind Bhava und ich seelenverwandt. Na zumindest ist unsere Freundschaft etwas so besonderes, einzigartiges, dass ich trotz des Ozeans zwischen uns manchmal einfach nur glücklich bin. Auch wenn ich Bhava selten sehe, ist sie mir näher als mein Bruder (ok, das ist nicht schwer) oder Schwester (wenn ich eine hätte). Und wer weiß, vielleicht passieren noch ein paar überraschende Dinge und wir begegnen uns irgendwo bald wieder. Mexiko, vielleicht? Na, jetzt spinne ich...
Wer hätte auch gedacht, dass Bier und ich mal Freunde werden? Klar, Schuld ist ein Beerrace, musste ja so kommen... Der gestiegene Wert liegt aber nicht einzig an der Tatsache, dass ich von Bier keinen Kater bekomme, es hat auch studentische (also finanzielle) Gründe.
Nicht im Zusammenhang damit, aber genauso überraschend ist mein Talent als Haarescheiderin. Ja, ich will es nicht Frisöre nennen, das wäre wirklich zuviel des guten, aber ich konnte Jonas' längere Haare in kürze verwandeln, ohne das er danach ne Mütze brauchte. Glaubt ihr nicht? Zeig ich euch gern, kost' auch nix (außer Nerven).
Ok, kulinarische Talente sind bei mir nichts neues, aber wer hätte gedacht, dass Marmelade machen so einfach geht? Während der Diplomarbeitsphase war ich sehr produktiv, alles aus der Motivation heraus, Rhabarber haltbar zu machen... Und wieder war ich nicht die einzige Begeisterte...
Und schließlich, um all diejenigen zu beruhigen, die sich fragen ob ich denn gar nichts mehr lerne: doch, und es macht sogar Spaß. Das zufällig gewählte Thema im langweiligsten Fachgebiet meiner mündlichen Diplomprüfungen ist nämlich recht spannend: reflexive Wissenschaften und Forschung. Ok, im Zusammenhang mit Bourdieu und Gender Studies, aber hey! Nur weil meine Professorin eine Frisur wie ne Schichttorte hat muss sie nicht von gestern sein... Und der Prof mit den Wanderhosen lief uns beim Sommerfest über'n Weg als wir Pizza aßen, wurde herbeigewunken und gefüttert. Gaaaanz plötzlich hatte ich auch keinen Hunger mehr und schob ihm meine Pizza zu (die gute Gorgonzola), in der Hoffnung, dass er das im Oktober bei der Prüfung noch weiß. Hehe.
me and Bhava: [insert cheesy subtitel]
Finally, a new post about more or less up-to-date stuff from my ever-chaotic life.
Of course a million things happened lately, many of them quite crazy, so nothing unusual. This time I want to look at the good ones, those that surprised me. Sometimes because of the "when", sometimes of their "how", and other times ... well, who would have thought?
First and foremost I wouldn't have thought that Bhava and me, the founders of the famous frisbee team CRANBERRY SNACK, would ever get to play with this team together, but we did! And not just any tournament, but the fantastic Windmill Windup (in Amsterdam)! Of course it was just as much fun as we imagined it to be when creating such a fabulous team: we had international players, talented ones, good looking, and... the Bikini of Blame.
Oh, and while we're at it, I'd like to mention ... well, how do I say this? Talking about emotions is always difficult, and especially in this case because I haven't put a friendship like this in words before... I've only seen Bhava twice in the last 3 years and still feel so close to her! How comes we're such different personalities but seem so equal in what we experience? Call it soulmates, coincidence, female intuition, in the end it comes down to a fantastic friendship, which makes me so purely happy that I can't believe it. It's like we've married minds! Sometimes I just want to jump on a plane, forget my dignity and enter America, just to hang out with Bhava! Well, who knows what the future will hold, maybe we'll see each other somewhere surprising. Like Mexico. Just a thought.
And, another friendship that has developed recently, is with beer. Yes, no mistake here, I'm talking about a drink: beer and I became friends! It happened in Stuttgart, saturday night, at the beer race, after the frisbee games. I was forced to join, and even failed when I slipped on the wet gras and tipped over the bench with the beer, but hey! Strange situations make strange friendships, and I never get a hangover after a night out with beer... So, goodbye longdrinks and cocktails, hallo boring and practical beer.
Now on to some surprising skills I've discovered: I can cut hair. Not so much my own, but Jonas' hair for example. He's got short hair and small expectations, but still: we were both happy with the result. So, anyone else want to save some money and try something new? I'm there, for you, and your hair.
Plus, while writing my diploma during the summer, I needed some distraction and starting making jam. Coolio! It's even less difficult than haircutting, and I've cooked different varieties for about 10 jars already.
Last but not least, university still surprises me (no, it isn't over yet), as an institution: today I got some books from the library by filling out forms, you know, they didn't scan the books, they have it on paper. And I thought I was old-fashioned by not having a smart phone! Also I had pizza with one of my professors at a summer party, he just happened to walk by and my friend told him to join our food session. Let's hope my prof will still remember that gift in october, when he's testing me for my oral diploma exam... The preparation for all of the oral exams goes quite well. I'm surprised that the one topic I'd randomly chosen is actually something I'm really interested in: reflexive science and research. Coolio.
Mittwoch, 8. August 2012
Luxus - ein philosophischer Abstrakt
Anstelle der geplanten Neuigkeiten heute mal wieder ein spontaner Ausflug in die Philosophie, bei dem gilt:
* Substantive und Fremdwörter erlaubt
* Übertreibungen und Provokation sind Absicht (zur Veranschaulichung)
* meine zugrunde liegende Prämisse ist die der Studentin im Urlaub, also viel Zeit, Kaffee und Wahnsinn
* anders als bei Kant kann man mich fragen, was ich damit genau gemeint hab.
Philosophie ist nichts wissenschaftliches Kompliziertes, es beruht nur auf der Frage, worauf meine Gedanken hinaus wollen.
Luxus kann ich mir nicht leisten. Luxus, das sind Dinge wie: Prinzipien. Oder: konsequent sein. Stattdessen gönne ich mir wertvolle Dinge, die viel kosten, vor allem Zeit, Nerven und was es wolle: Freundschaften, Bekanntschaften, Verwandtschaften und was man sonst so schafft.
Dann gibt es noch die Dinge, die kann man nur wollen, niemals kriegen oder sich besorgen, weil allein das Verlangen ihre Abstraktheit so verletzt, dass sie sich in ihre Bestandteile zersetzen, sobald man sie zu fassen kriegt. Glück ist eins davon. Was heißt "eins davon"? Glück ist das Ultimative, der heilige Gral unter den erstrebenswerten Bauteilen des modernen Menschen, direkt vor Zufriedenheit, Reichtum, Macht, Gesundheit und der Ikea-Family-Card. Letztes verweist darauf, dass wir gern bereit sind, die Definitionsmacht von Glück von uns selbst auf andere zu übertragen, weil wir selbst nicht entscheiden wollen, was wir wollen. Alles andere wäre auch zu anstrengend, beinhaltet Kompromisse oder - schlimmer noch - Selbstverantwortung.
Wenn ich persönlich entscheide, bin ich auch persönlich haftbar (wer darüber richten sollte, ist eine andere Diskussion). Dieses Risiko ist zu hoch, also lass ich mir ein paar Modelle vorstellen, identifiziere mich damit und der Rest (Prioritäten, Regelungen) kommt von selbst. Zum Beispiel Modell A: Job - Familie - Doppelhaushälfte, dafür brauche ich Schulbildung, Partner, Finanzen (Regelungen) und den entsrechenden Antrieb, dies unter allen Umständen zu erhalten (Priorität). Wie beim Autokauf gibt es dieses Modell in verschiedenen Ausführungen: zum Beispiel mit Klimaanlage im Haus, ABS im Job oder Airbags bei der Frau.
Oder vielleicht ein anderes Modell, gefällig? Sie ändern sich mit der Zeit, jetzt geht es auch ohne Partner, oder mit zwei Stück, das gleiche gilt für Haus und Job. Dass in "einer" Gesellschaft, also nehmen wir mal die deutsche, mehrere Modelle friedlich koexistieren, ist schwierig, Stichwort Verständnis. Dass mein Nachbar sich für ein anderes Modell entschieden hat, zeugt von seiner Freiheit, selbst zu definieren was er möchte (oder was er aus seinen bescheidenen Verhältnissen geformt hat). Das macht mich wütend, denn er hatte den Mut, diese Freiheit zu benutzen. Ja, liebe Leser, denkt an Kant: Er wusste dass die größte Herausforderung der Menschheit nicht im Unverstand, sondern im Un-Mut begründet liegt.
Eines ist dabei wichtig: Dinge zu hinterfragen, heißt nicht, sie in ihrem Kern abzulehnen. Sondern die Bedingungen neu auszumachen.
Aber zurück zum Luxus. Ich kann ihn mir nicht leisten, weil ich weder genügend Zeit noch Grips noch Antrieb dafür habe. Stattdessen sehne ich mich nach Dingen, die mir wertvoller, da noch unerreichbarer erscheinen: Unbeschwertheit. Und noch wichtiger: Freiheit. Ich kann nicht sagen, was diese Worte bedeuten (sonst Verletzung ihrer Abstraktheit, s.o.), nur die Gefühle beschreiben, die ich mit ihnen verbinde. Und diese sind dermaßen subjektiv, dass ich den Leser zwingen würde sich zwischen Zustimmung damit und Ablehnung von ihnen zu entscheiden. Aber das will ich nicht. Wie Kant geht es mir darum, jeden Einzelnen aufzufordern, sich jenseits der Amazon-Wunschliste zu überlegen, was für ihn/ sie Luxus bedeutet. Und wenn es euch doch interessiert, worin er für mich begründet liegt, bleibt auf dem Laufenden: Ich werde es in einer langen Reise herausfinden. Und "Reise" ist in diesem Falle keine Metapher.
* Substantive und Fremdwörter erlaubt
* Übertreibungen und Provokation sind Absicht (zur Veranschaulichung)
* meine zugrunde liegende Prämisse ist die der Studentin im Urlaub, also viel Zeit, Kaffee und Wahnsinn
* anders als bei Kant kann man mich fragen, was ich damit genau gemeint hab.
Philosophie ist nichts wissenschaftliches Kompliziertes, es beruht nur auf der Frage, worauf meine Gedanken hinaus wollen.
Luxus kann ich mir nicht leisten. Luxus, das sind Dinge wie: Prinzipien. Oder: konsequent sein. Stattdessen gönne ich mir wertvolle Dinge, die viel kosten, vor allem Zeit, Nerven und was es wolle: Freundschaften, Bekanntschaften, Verwandtschaften und was man sonst so schafft.
Dann gibt es noch die Dinge, die kann man nur wollen, niemals kriegen oder sich besorgen, weil allein das Verlangen ihre Abstraktheit so verletzt, dass sie sich in ihre Bestandteile zersetzen, sobald man sie zu fassen kriegt. Glück ist eins davon. Was heißt "eins davon"? Glück ist das Ultimative, der heilige Gral unter den erstrebenswerten Bauteilen des modernen Menschen, direkt vor Zufriedenheit, Reichtum, Macht, Gesundheit und der Ikea-Family-Card. Letztes verweist darauf, dass wir gern bereit sind, die Definitionsmacht von Glück von uns selbst auf andere zu übertragen, weil wir selbst nicht entscheiden wollen, was wir wollen. Alles andere wäre auch zu anstrengend, beinhaltet Kompromisse oder - schlimmer noch - Selbstverantwortung.
Wenn ich persönlich entscheide, bin ich auch persönlich haftbar (wer darüber richten sollte, ist eine andere Diskussion). Dieses Risiko ist zu hoch, also lass ich mir ein paar Modelle vorstellen, identifiziere mich damit und der Rest (Prioritäten, Regelungen) kommt von selbst. Zum Beispiel Modell A: Job - Familie - Doppelhaushälfte, dafür brauche ich Schulbildung, Partner, Finanzen (Regelungen) und den entsrechenden Antrieb, dies unter allen Umständen zu erhalten (Priorität). Wie beim Autokauf gibt es dieses Modell in verschiedenen Ausführungen: zum Beispiel mit Klimaanlage im Haus, ABS im Job oder Airbags bei der Frau.
Oder vielleicht ein anderes Modell, gefällig? Sie ändern sich mit der Zeit, jetzt geht es auch ohne Partner, oder mit zwei Stück, das gleiche gilt für Haus und Job. Dass in "einer" Gesellschaft, also nehmen wir mal die deutsche, mehrere Modelle friedlich koexistieren, ist schwierig, Stichwort Verständnis. Dass mein Nachbar sich für ein anderes Modell entschieden hat, zeugt von seiner Freiheit, selbst zu definieren was er möchte (oder was er aus seinen bescheidenen Verhältnissen geformt hat). Das macht mich wütend, denn er hatte den Mut, diese Freiheit zu benutzen. Ja, liebe Leser, denkt an Kant: Er wusste dass die größte Herausforderung der Menschheit nicht im Unverstand, sondern im Un-Mut begründet liegt.
Eines ist dabei wichtig: Dinge zu hinterfragen, heißt nicht, sie in ihrem Kern abzulehnen. Sondern die Bedingungen neu auszumachen.
Aber zurück zum Luxus. Ich kann ihn mir nicht leisten, weil ich weder genügend Zeit noch Grips noch Antrieb dafür habe. Stattdessen sehne ich mich nach Dingen, die mir wertvoller, da noch unerreichbarer erscheinen: Unbeschwertheit. Und noch wichtiger: Freiheit. Ich kann nicht sagen, was diese Worte bedeuten (sonst Verletzung ihrer Abstraktheit, s.o.), nur die Gefühle beschreiben, die ich mit ihnen verbinde. Und diese sind dermaßen subjektiv, dass ich den Leser zwingen würde sich zwischen Zustimmung damit und Ablehnung von ihnen zu entscheiden. Aber das will ich nicht. Wie Kant geht es mir darum, jeden Einzelnen aufzufordern, sich jenseits der Amazon-Wunschliste zu überlegen, was für ihn/ sie Luxus bedeutet. Und wenn es euch doch interessiert, worin er für mich begründet liegt, bleibt auf dem Laufenden: Ich werde es in einer langen Reise herausfinden. Und "Reise" ist in diesem Falle keine Metapher.
Mittwoch, 18. Juli 2012
erfolgreicher Käse - news 1
Wie jeden Sommer ist soviel los, dass ich gar nicht dazu komme, mal was im Blog zu posten, obwohl doch gerade soviel interessante Sachen passieren. Gut, fangen wir heute mal an, und weil so schön die Sonne scheint, am besten mit der Kategorie "erfolgreich ausgespielt":
Erfolge vermelden fühlt sich momentan an wie Sushi All-you-can-eat: Exklusiv, verbunden mit langer Vorfreude und am Ende ist man bewegungsunfähig. Wenn wir mal chronologisch vorgehen wollen, steht an erster Stelle die Mixed DM (München), bei welcher Frankfurt 1 erfolgreich den 8. Platz der letzten beiden Jahre verteidigt und dabei Teams besiegt hat, die mit vielem aber nicht mit uns gerechnet hatten. Wir sollten uns in Frau Rauscher & The Underrated umbenennen... Die Stimmung innerhalb des Teams war toll und auch persönlich war ich mit meinem Spiel zufrieden, Stichwort "Garbage Collector" oder: diese Scheibe krieg ich noch!
Dann der Sprung direkt zur erfolgreichen Abgabe meiner Diplomarbeit, d.h. sie gebunden, rechtzeitig und ohne Kaffeeflecken. Am Ende warens über 100 Seiten über Erlebnispädagogik in der Erwachsenenbildung, und mindestens die Hälfte davon ergibt Sinn! Dank meiner Freunde, die mir tatkräftig die Blabla-Sätze und pauschalisierten Halbwahrheiten aufgezeigt haben, echt Leute, ihr wart ne große Hilfe! :) Die Party im Anschluss war genauso großartig wie verdient (muss ich an dieser Stelle mal loswerden) und bestand im wesentlichen aus Essen, Trinken und Grinsen. Ein bißchen Frisbee am Main war dabei und ein Dinner auf der Dachterasse, einfach wundervoll! Am Montag bin ich aufgewacht, völlig überwältigt von dem Gedanken, nicht mehr schreiben zu müssen. Die sechs Monate hinter mich zu bringen hätte auch in die Kategorie "wer hätts gedacht?" gepasst, aber die kommt beim nächsten Mal...
Jetzt bleibt nur noch zu sagen: Prost!
Erfolge vermelden fühlt sich momentan an wie Sushi All-you-can-eat: Exklusiv, verbunden mit langer Vorfreude und am Ende ist man bewegungsunfähig. Wenn wir mal chronologisch vorgehen wollen, steht an erster Stelle die Mixed DM (München), bei welcher Frankfurt 1 erfolgreich den 8. Platz der letzten beiden Jahre verteidigt und dabei Teams besiegt hat, die mit vielem aber nicht mit uns gerechnet hatten. Wir sollten uns in Frau Rauscher & The Underrated umbenennen... Die Stimmung innerhalb des Teams war toll und auch persönlich war ich mit meinem Spiel zufrieden, Stichwort "Garbage Collector" oder: diese Scheibe krieg ich noch!
Dann der Sprung direkt zur erfolgreichen Abgabe meiner Diplomarbeit, d.h. sie gebunden, rechtzeitig und ohne Kaffeeflecken. Am Ende warens über 100 Seiten über Erlebnispädagogik in der Erwachsenenbildung, und mindestens die Hälfte davon ergibt Sinn! Dank meiner Freunde, die mir tatkräftig die Blabla-Sätze und pauschalisierten Halbwahrheiten aufgezeigt haben, echt Leute, ihr wart ne große Hilfe! :) Die Party im Anschluss war genauso großartig wie verdient (muss ich an dieser Stelle mal loswerden) und bestand im wesentlichen aus Essen, Trinken und Grinsen. Ein bißchen Frisbee am Main war dabei und ein Dinner auf der Dachterasse, einfach wundervoll! Am Montag bin ich aufgewacht, völlig überwältigt von dem Gedanken, nicht mehr schreiben zu müssen. Die sechs Monate hinter mich zu bringen hätte auch in die Kategorie "wer hätts gedacht?" gepasst, aber die kommt beim nächsten Mal...
Jetzt bleibt nur noch zu sagen: Prost!
Freitag, 22. Juni 2012
500 days of summer
I'm dreaming about 500 days of summer...
my heart isn't meant to rest
I need to feel it beating
set my mind on a quest
a whirlwind of feelings
sometimes I'm acting strange
hopelessly romantic at best
when the nightly rain rushes
I sit outside chasing my dreams
saving reality's blushes
doesn't matter what it means
in between singing and cheating
hoping and breathing
sharply-blurred imagination
is the only truth I believe in
my heart isn't meant to rest
I need to feel it beating
set my mind on a quest
a whirlwind of feelings
sometimes I'm acting strange
hopelessly romantic at best
when the nightly rain rushes
I sit outside chasing my dreams
saving reality's blushes
doesn't matter what it means
in between singing and cheating
hoping and breathing
sharply-blurred imagination
is the only truth I believe in
Freitag, 25. Mai 2012
Weltretter - wer is(s)t leidenschaftlich?
Ich bin eine von den Guten! Habt ihr schon immer gewusst, wa!?
Ihr wollt werden wie ich? Kein Problem! Guckst du:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1648450/Bambule-vom-24.-Mai-2012
Diese Sendung bestätigt genau zwei Tatsachen:
1. Wir Deutschen haben ne schlimme Esskultur, die den wenigsten bewusst ist.
2. Am Ende des Beitrags seht ihr: mein Trend "Stoffbeutel als Handtaschen" hat sich durchgesetzt.
So, wer mir jetzt noch verrät, wie ich es schaffe von Fisch loszukommen, wird von mir zum Essen eingeladen. :)
WUSSTEST DU SCHON?
Unsere WG kriegt wieder neue Mitbewohner, aber nur einen diesmal: Yoann, Franzose, hat ne Käsephobie. Kaum vorstellbar für Fetarier wie mich!
Ihr wollt werden wie ich? Kein Problem! Guckst du:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1648450/Bambule-vom-24.-Mai-2012
Diese Sendung bestätigt genau zwei Tatsachen:
1. Wir Deutschen haben ne schlimme Esskultur, die den wenigsten bewusst ist.
2. Am Ende des Beitrags seht ihr: mein Trend "Stoffbeutel als Handtaschen" hat sich durchgesetzt.
So, wer mir jetzt noch verrät, wie ich es schaffe von Fisch loszukommen, wird von mir zum Essen eingeladen. :)
WUSSTEST DU SCHON?
Unsere WG kriegt wieder neue Mitbewohner, aber nur einen diesmal: Yoann, Franzose, hat ne Käsephobie. Kaum vorstellbar für Fetarier wie mich!
Dienstag, 8. Mai 2012
get up, racing, chasing
waaaaaa-wa-king up is so hard after 8 am... I feel better being woken up before that, call me crazy. So today was difficult, I feel totally paralized, no power. I have to get my secret weapon: a combination of coffee and music, then dance into my clothes (what shall I wear??) and around the apartment with a wiper in my hand...
the plan sounds good, I just need to get away from the internet. what sense does it make to sit in front of the computer, with a healthy bowl of breakfast, watching rocket launches? at 10am?? I'm soooo inconsistent, and: I still eat fish. at least, if I never become who I'll try to be, then I'll always be busy, which is good. keeps me away from the internet. this bad bad thing!
I shall smash it!
and then I'd take Joe my bike and cruise to a library, then to another one, keep writing, no cash no style...
when I started this post I felt totally poetic, now I only feel po... Did I sleep too long? At least I had cool crazy dreams as usual: starring a legless man who was the new boyfriend of a friend of mine and some frisbee players, that I don't know in real life, coming to a party for me which had to be cancelled, cause the wires-and-post-construction, where we wanted to climb at, broke down. Yes, that goes to the "normal dream" category.
And at the end of the day, there is only ultimate frisbee, a passion that stuck with me like a ohrwurm. We've set high goals for this season, women and mixed, trying to get into frist league again. It'll be difficult cause we've got so many beginners... But the tournament in Bruges showed that there's lots of talent combined with lots of motivation, makes me impatient to play! Personally, I need to work on my throws and become even faster, better in shape.
And the best news so far? Guess who'll be playing with me and fabulous Cranberry Snack in Windmill (Amsterdam) this year?? Yes, Bhava, my best friend from America! I am so happy, I'll throw another party when she'll arrive!
Until that I gotta be getting up, racing, chasing!
the plan sounds good, I just need to get away from the internet. what sense does it make to sit in front of the computer, with a healthy bowl of breakfast, watching rocket launches? at 10am?? I'm soooo inconsistent, and: I still eat fish. at least, if I never become who I'll try to be, then I'll always be busy, which is good. keeps me away from the internet. this bad bad thing!
I shall smash it!
and then I'd take Joe my bike and cruise to a library, then to another one, keep writing, no cash no style...
when I started this post I felt totally poetic, now I only feel po... Did I sleep too long? At least I had cool crazy dreams as usual: starring a legless man who was the new boyfriend of a friend of mine and some frisbee players, that I don't know in real life, coming to a party for me which had to be cancelled, cause the wires-and-post-construction, where we wanted to climb at, broke down. Yes, that goes to the "normal dream" category.
And at the end of the day, there is only ultimate frisbee, a passion that stuck with me like a ohrwurm. We've set high goals for this season, women and mixed, trying to get into frist league again. It'll be difficult cause we've got so many beginners... But the tournament in Bruges showed that there's lots of talent combined with lots of motivation, makes me impatient to play! Personally, I need to work on my throws and become even faster, better in shape.
And the best news so far? Guess who'll be playing with me and fabulous Cranberry Snack in Windmill (Amsterdam) this year?? Yes, Bhava, my best friend from America! I am so happy, I'll throw another party when she'll arrive!
Until that I gotta be getting up, racing, chasing!
Freitag, 20. April 2012
time
Time is short, already half of it for my diploma thesis is gone! Right now I should be sitting in the liberary and write write write. If only it all hadn't to be correct and as objective as possible, I would have more creative freedom...
Time is long! Indeed, time can be a very subjective thing, though everyone might agree that 7 years is a huge amount of hours, even days! What if you don't see someone that long, someone you had a close relationship with, and then suddenly meet again?
I had about 24 hours thinking about that question. It didn't stay alone for long, other questions came up, such as: how will he have changed, and how have I in his opinion? Many many thoughts were on my mind. Indeed, such a reunion is a great chance to learn a lot about yourself in particular, and about relationships in general...
So when I finally saw an old friend again after 7 years (he lives in Canada, that's why our roads hadn't crossed earlier), first of all, I couldn't believe it. Neither could he. It was just too crazy! It turns out that he hadn't changed so much, neither had I, instead we both had grown (up). I was sooo curious about his impression of my character, because -apart from being obsessed with characters in change- I rarely get the chance to hear someone's opinion who can easily compare what should be two different lifes in one person. Also I was sooo curious about all the action I had missed in his life, and there was a lot going on. It might have been the best part of our reunion to see that we both have been living our lives to as we wanted: he had accomplished such amazing projects (skateboarding and paragliding over Canada) and I had found ultimate frisbee!
It's hard to describe what it's like being in a such sitution as we were, maybe meeting an old relative comes close. It's very good to know that you can base friendships on old realtionships, like opening a can after some time has passed by, enjoying some conserved memories and still finding enough passions in common.
Now, and yet again, it's time to change some things about me, such as becoming more patient, especially with friendships and other relationships. Or to become more self-confident, and less self-defensive. What will probably not change soon is my imbalance of provoking and harmonizing with others. I'll often be getting into someone's face, sometimes intentionally, sometimes not, and I'll probably feel sorry about it. I need to keep some part of my personality, right!?
I wouldn't mind if it takes another life until I am who I want to be, I still have time. Yesterday I thought of how we change while growing up, and I thought of the following thesis: we spent so much time in our young years with making mistakes, and so much time in our adulthood avoiding them. This makes it both exhausting and boring! Of course we need to take on responsibility, but we should not be too afraid to keep exploring and redefine our rights and wrongs.
Hope the song doesn't sound too sad, I just think it's wonderful! Love hearing it on my bicycle...
Time is long! Indeed, time can be a very subjective thing, though everyone might agree that 7 years is a huge amount of hours, even days! What if you don't see someone that long, someone you had a close relationship with, and then suddenly meet again?
I had about 24 hours thinking about that question. It didn't stay alone for long, other questions came up, such as: how will he have changed, and how have I in his opinion? Many many thoughts were on my mind. Indeed, such a reunion is a great chance to learn a lot about yourself in particular, and about relationships in general...
So when I finally saw an old friend again after 7 years (he lives in Canada, that's why our roads hadn't crossed earlier), first of all, I couldn't believe it. Neither could he. It was just too crazy! It turns out that he hadn't changed so much, neither had I, instead we both had grown (up). I was sooo curious about his impression of my character, because -apart from being obsessed with characters in change- I rarely get the chance to hear someone's opinion who can easily compare what should be two different lifes in one person. Also I was sooo curious about all the action I had missed in his life, and there was a lot going on. It might have been the best part of our reunion to see that we both have been living our lives to as we wanted: he had accomplished such amazing projects (skateboarding and paragliding over Canada) and I had found ultimate frisbee!
It's hard to describe what it's like being in a such sitution as we were, maybe meeting an old relative comes close. It's very good to know that you can base friendships on old realtionships, like opening a can after some time has passed by, enjoying some conserved memories and still finding enough passions in common.
Now, and yet again, it's time to change some things about me, such as becoming more patient, especially with friendships and other relationships. Or to become more self-confident, and less self-defensive. What will probably not change soon is my imbalance of provoking and harmonizing with others. I'll often be getting into someone's face, sometimes intentionally, sometimes not, and I'll probably feel sorry about it. I need to keep some part of my personality, right!?
I wouldn't mind if it takes another life until I am who I want to be, I still have time. Yesterday I thought of how we change while growing up, and I thought of the following thesis: we spent so much time in our young years with making mistakes, and so much time in our adulthood avoiding them. This makes it both exhausting and boring! Of course we need to take on responsibility, but we should not be too afraid to keep exploring and redefine our rights and wrongs.
Hope the song doesn't sound too sad, I just think it's wonderful! Love hearing it on my bicycle...
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