Montag, 20. April 2009
outside the fire...
It seems that ultimate frisbee in Frankfurt finally becomes a lot more competetive than ever before (and I'm afraid even more than I can keep up with). Of course there's a good reason: we're gonna try hard to get a spot for the EUROPEAN CHAMPIONSHIPS in London this september!!! Believe me, this IS exciting! It would be the furthest Frankfurt would ever get, since worlds are played only in national teams. But as a mixed team with as many men as women, we have a realistic chance to get to play in London. Of course we are by far way too many players and so a squad must be chosen. It's my big dream to be a part of it, ok, I should say goal, but ... don't know. At the moment I can only dream about it...
Ok, I guess since I'm still sick I shouldn't have great expections, but I was quite slow at training today and people were yelling. Of course when I finally caught a disc I couldn't throw anymore as well; and after my first point on the field my trainer told me I urgently need some individual throwing practise. Yes, how encouraging! Well, he's right, and I know it. And to become faster I'd need some running practise or similar, too. But here's the point: I have doubts, strong doubts, if I am one of the women they'll choose and there'd be nothing more frustrating for me than giving my best and still fail. So, how much effort do I want to put in this venture? How serious do I wanna become? On the other hand, I can't even imagine NOT to try. That would make me a loser, wouldn't it?
And there's something else I've noticed: After Paganello, which Frankfurt played over easter and I didn't, I don't quite feel part of the team. Well, I was never someone everyone ... (how do I say this?) ... let's say, I was never a remarkable part of the team. But now there're so many stories and stuff I don't know and I feel a bit as an outsider. Luckily I got some good friends, but still, the rest hardly says hallo...
Well, you could bet I'm only frustrated a bit at the moment and you may win the bet. Before training today I told myself not to take it too serious and just enjoy! Have fun! Smile! Sorry, I failed. I should change my attitude and then learn how to throw etc. I wanna be the one who doesn't get too excited (in a bad sense, I still wanna be an intense player) and just has loads of fun. In the end, the spirit wins.
Sonntag, 19. April 2009
blau ist out!
mittlerweile war wirklich eine Menge los hier... dazu zählt eine neue Mitbewohnerin (juchu!), der Semsterbeginn plus unweigerlich folgende Erkenntnisse (ähm...) und natürlich der Spanienurlaub mit Frisbeeturnier (uffz!). Und die Ergebnisse meines alkoholfreien Monats werde ich auch nicht versäumen mitzuteilen. Fangen wir gleich ma damit an:

Natürlich hat es funktioniert! Nicht einen Tropfen, nicht mal Rumkuchen (hat sich nicht ergeben). Aber lustigerweise habe ich mehrmals geträumt, dass ich verkatert aufwache und dann mit Entsetzen feststelle, am Abend zuvor kräftig einen über den Durst getrunken zu haben. Aber in Wahrheit konnte ich mit an meinen mir selbst auferlegten Vorsatz halten. Und so schwer war es echt nicht. Eigentlich hat nie jemand hartnäckig versucht, mich zum trinken zu überreden (was einiges auf meine Sozialverträglichkeit im alkoholisierten Zustand schließen lässt, oder wie?!) Hier der Bericht:
Ohne Alkohol ...
...unterwegs mit Freunden. (Tag 3)
Gar kein Problem, außer das meine Kumpels nach ein paar Bier nerviger zu sein scheinen als sonst, aber nur ein bißchen. Und alkoholfreie Cocktails sind nicht nur billiger, sondern auch leckerer, aber nur ein bißchen.
...beim Boofen. (Tag 4)
Ankommen, Rucksäcke abstellen, dann wie immer die Frage „Wie spät ist es?“ und wie immer die Antwort „Zeit für'n Bier!“ Nicht für mich, aber ich mag eh keins. Im Laufe des Abends wird sowohl Wein als auch Glühwein angereicht und die Alternative Wasser wird mir irgendwann zu öde, also mach ich mir Teewasser in einer ausgespülten Bierflasche in der Glut. Ich sollte das nächste Mal dran denken, Saft mitzunehmen...
...beim Turnier. (Tag 11)
Zugegeben, es nervt furchtbar nüchtern unter ner Menge Betrunkener zu sein. Das Bierrace hat den Pegel ziemlich schnell steigen lassen und ich spiele schon mit dem Gedanken das Experiment abzubrechen, aber der Blick des Barmanns, als ich ihn nach ner Cola frage, schreit nach Wiederholung. Er geht von völliger Verwirrung über Unverständnis bis hin zu Unglauben, als ich meine Bestellung mit einer Schwangerschaft begründe. Lustigerweise fühlt man sich schon fast betrunken, wenn man nur von alkoholisierten Menschen umgeben ist, man passt das Verhalten einfach an, merkt eh keiner. Unlustigerweise fühlt man sich schnell ausgeschlossen, wenn das ganze Team eine Runde Shots trinkt und man anschließend als einziger noch ordentlich tanzen kann und leider bemerkt das eh keiner. Ich frage mich ob es eine Frage der Gewöhnung ist und beschließe, mich bei der nächsten Turnierparty ebenfalls alkoholfrei durchzuschlagen.
Übrigens spiele ich am nächsten Tag – zumindest in der Offence – schlecht wie nie und lasse unglaublich viele Scheiben fallen. Eventuelle Zusammenhänge mit fehlendem Restalkohol müssen noch überprüft werden...
Der interessanteste Aspekt war tatsächlich das "eingebildete Betrunkensein": Wenn nur genügend beschwipste Leute um einen herum sind, wird man früher oder später genauso lallen und kichern, wahrscheinlich ist das noch ein Anpassungsreflex aus Urzeiten. Natürlich fragt man sich, "Wieso zur Hölle benehme ich mich so blöde?", aber es fällt eh niemandem auf.
Im Grunde kommt man wirklich sehr gut ohne Alkohol klar. Hat mehr Vorteile als man denkt, nur die Gewohnheit ist das größte Hindernis...
Der Bericht über Spanisch wird definitiv noch kommen (nicht so wie der über Norwegen oder Irland...), weil interessant war es allemal. Jetzt werde ich mich erstmal auf die faule Haut legen und versuchen an nichts zu denken und mich auszuruhen. Später muss noch eine Menge telefoniert werden...
Dienstag, 17. März 2009
Themenwoche I: Alkohol *
Based on a personal experience I'll take about a random subject, whereas I'm counting on the active involvement of my readers: your own experiences/ opinions or other qualified comments are more then appreciated. (english version see below)
Alkohol – der Monat ohne
Es wurden schon viele Experimente mit Alkohol gemacht, doch bei meinem geht es auch völlig ohne...
Es begann ganz unschuldig, an einem Montag in der Heimat, aber es hätte auch Donnerstag sein können. Ich bin unterwegs mit drei Kumpels in guter Stimmung, in Bar 1 bestellen alle Bier, ich eine heiße Schokolade. Dafür ernte ich vom Kellner, vom Typ her schwul und er weiß es noch nicht, einen genervten Blick... Oh, tut mir ja schrecklich leid, dass ich kein Bier oder sonstigen Alkohol trinke. Was für ein Unsinn! Natürlich bestelle ich anschließend noch eine Limonade... In Bar 2 – Rosis Amüsierlokal - geht’s dann los mit Cocktails. Warum auch nicht? Wir spielen Tischkicker gegen Kerle, von denen es einer etwas zu ernst nimmt und bei jeder Niederlage gegen unsere zufälligen Gewinne kurz vorm Heulkrampf zu stehen scheint. Ich habe einen Heidenspaß, denn ich spiele völlig talentfrei. Anschließend beginnen die Shots-Runden. Es sollen 3 gewesen sein. Überhaupt hört an dieser Stelle meine Erinnerung auf, zumindest was Details betrifft. Irgendwie haben wir nachts noch den armen Flori angerufen, um ihm zu sagen wie sehr er uns fehlt, aber das hat ihm wohl 4 Uhr früh nicht so brennend interessiert. Irgendwie bin ich dann auch nach Hause gekommen, wo ich total gut gelaunt um ca. 6 Uhr auf meine Mutsch treffe. Natürlich glaubt sie erstmal nur, dass ich schauspielere (was natürlich ganz und gar aus der Luft gegriffen ist), hilft mir aber trotzdem noch zu Bett, bevor sie auf Arbeit geht.
Als ich 11 Uhr wach und mir augenblicklich meines erbärmlichen körperlichen Zustandes bewusst werde, drängt sich die Frage auf: Soviel hab ich doch gar nicht getrunken, oder?!? Und: was sind das für SMS auf meinem Handy? Die nächsten Stunden versuche ich verzweifelt in eine Art Koma überzugehen. Mein Paps kommt von Arbeit, fragt, was ich noch im Bett mache, während ich verzweifelt zu rekonstruieren versuche wie ich überhaupt da hin gekommen bin. Schließlich quäle ich mich 18 Uhr raus, esse eine Banane, die sich jedoch nur kurz im Magen umsieht und dann doch nicht bleiben möchte. Fest entschlossen mache ich mich fertig für das Dresdner Frisbee-Training, da kommt eine SMS von Flori: „Was zur Hölle ist Rosis Rakete?!“ Meine Mutsch kommt von Arbeit, und rät vom Training ab, aber ich kann eh kaum stehen, also schwanke ich zurück ins Bett. Stelle frustriert fest: was für ein verschwendeter Tag!
Erst am nächsten Morgen gegen 10 Uhr wird mir beim Aufrichten nicht mehr schwindlig und ich kann das Bett verlassen, nach 30 Stunden, ein neuer Rekord. Angesichts der verpassten Chance (die einzige!) zum Training zu gehen, der völlig sinnlosen körperlichen Tortur und auch der offensichtlichen gesellschaftlichen Verachtung gegenüber alkoholfreien Nächten nehme ich mir vor, mal einen Monat völlig auf Hochprozentiges zu verzichten. Es sollte mir nicht allzu schwer fallen und mich interessiert ob wohl alle so reagieren werden wie der Kellner. Um nervigen Fragen zu entgehen werde ich einfach behaupten schwanger zu sein. Oder Muslim. Die Ergebnisse und die schönsten Kommentare werden am Ende des Experiments ausführlich hier beschrieben. Na denn, Prost!
Alcohol - The month without
There've been loads of experiments with alcohol, but mine goes without any...
It all started, completely innocent, on a monday at home, but it easily could have been thursday as well. I'm out with 3 of my friends and in bar 1 everyone's ordering beer, I'm ordering a hot chocolate. Therefor I'm raising a shirty look from the waiter, one of that „gay-but-doesn't-know-yet“ kind. Uh, I'm so sorry I don't drink beer or any other alcohol. What a nonsense! Of course, my next drink is a lemonade... In bar 2 - „Rosis Amüsierlokal“ – it's cocktail-time. Yeah, why not? We play table-football against some guys, one of whom takes it a bit too serious and seems to be bursting into tears after every of our accidental victorys. I'm having a huge fun since I'm playing all free of talent. After that it's shots-time. I was told there were 3 rounds. And there my memory starts getting blury, at least regarding details. Somehow we called poor Flori in the middle of the night to tell him how much we wish he would be with us now, but to my big surprise it didn't give him much excitement at 4 o'clock in the morning. Somehow I made it home and in a more than joyful mood I meet my mom, preparing for work, who finally helps me preparing for bed after I convinced her I am not acting but really that drunk...
As I wake up at 11 a.m. and instantly become aware of my horrible condition, one question appears: I didn't drink that much, did I?!? And what do these text-messages on my mobile mean? During the next hours I desperately try to pass into some kind of coma. My dad comes home after work and asks me what I'm still doing in bed, whilst I desperately try to reconstruct how I got there. Finally I drag myself outta bed at 6 p.m. and eat a banana, which only takes a short look around in my stomach before it decides it won't stay. Bound and determined I make myself ready for frisbee practise, as I get a text-message from Flori: „What the hell is Rosi's rocket?“ My mum comes home from work and advices against the practise, but I can hardly stand upright anyways, so I just stagger back to bed. Frustrating conclusion: What a wasted day!
Not before 10 a.m. the next morning I feel less dizzy when getting up and I can finally leave the bed, after 30 hours, a new record! In view of the missed chance (the only one!) to go to frisbee practise in Dresden, the completely useless torture and especially the obvious disdain of society for alcohol-free nights, I take up a deal with myself to fully go without alcohol for one month. It shouldn't be too hard for me and I wanna find out if everyone will react the same way the waiter did. To avoid annoying questions I'll just say I'm pregnant. Or muslim. The results and the best comments I'll publish on my blog after the end of the experiment.
So long, cheers!
Freitag, 6. März 2009
da könnte ironie...
ich rege mich viel zu oft auf. und leider auch viel zu unnötig. vielleicht energieüberschuss. aber ändern tut sich ja doch nichts. zumindest solange ich mich nicht ändere. und das hab ich nicht vor. also muss ich nur meine einstellung ändern. dann klappts auch mit den nachbarn. oder besser mitbewohnern. aber das ist eine andere geschichte.
momentan gehts mehr um... ja, um was eigentlich? das mal nicht alles genau so perfekt läuft wie ich es in den letzten tagen zuviel zeit hatte mir auszumalen? besser ist man beschäftigt, dann findet man gar keine zeit detailiert von sonnigen zeiten zu fantasieren. deshalb werden wohl diejenigen, welche immer viel arbeiten, dies auch weiterhin tun, denn sich alternativen zu überlegen oder gar einen fluchtplan passt nicht in die mittagspause. und ändern tut sich nichts, außer genau das festzustellen.
aber ich schweife vom jammern ab. warum gehn oft die dinge schief, die von ganz besonderer bedeutung sind und dann auch noch alle auf einen schlag? gibt es ein mindestmaß an unglück, dass mich zu einer bestimmten zeitspanne nörgeln berechtigt? und wenn ich doch weiß, dass jeder mensch seinen tick hat und ich mich immer wieder daran stören werde, warum tu ich es dann noch? auf der anderen seite habe ich keine lust, stets diejenige zu sein, die rücksicht nimmt und verständnis mimt. "tja, die is halt so. weißt du doch. wird sich nicht ändern!" na toll! ich habe auch meine macken (doch, ehrlich!), darf ich die auch ausleben, getreu des mottos: "tja, tut mir echt leid mit der kaputten klospülung, aber ich bin eben ungeduldig. so bin ich, so bleib ich, wisst ihr doch!"? ist ein grund, aber keine rechtfertigung!
ich habe viel zu viel zeit zum nachdenken. dann fallen mir so einige dinge auf, zB die plakate in den frisörsalons mit den unsinnigen haarschnitten, die im realen leben kein mensch tragen wollen würde. zumindest nicht hier in deutschland, wo die leute recht konservativ vor allem aber knallhart ehrlich sind. für den einen ist das eine ungünstige kombination, für den anderen ein heidenspaß. (womit die wörter "unsinnig" und "heidenspaß" zurück in meinem aktiv-vokabular wären.)
dann ist da noch eine lustige sache beim frisbee, wo wir uns für ein turnier in 2 beliebig zusammen gesetzte teams einteilen sollen. ich stand zuerst auf der liste für team a, welches nun halbvoll ist, während team b überbesetzt ist. erinnert mich stark an schulzeiten, wo ich im sportunterricht immer als letzte in eine mannschaft gewählt wurde. wie war das? manche dinge ändern sich nie.
Freitag, 27. Februar 2009
wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit kochendem Wasser werfen...
Wieso Melissentee, und nicht Mai Thai, werden einige fragen. Nunja, nach meiner leichtsinnigen Aktion letztes Wochenende auf der Relegation (1. Liga Damen/ 3. Liga Open; mehr Details nächstes mal) konnte ich mich gegen eine Erkältung nur mit ner Menge heißer Flüssigkeit und doppelt so viel Schlaf verteidigen. Ja, Student sein ist Luxus. Seit meiner unglaublich hohen Rückzahlung der Nebenkosten von 2007 (mein alter Vermieter ist also doch nicht nach Brasilien geflohen äh...flogen...zogen) ist das auch finanziell so. Obwohl ich wohl einen neuen Job brauche, denn der im Behindertenheim macht zwar Spaß, aber wir kriegen immer mehr Vorschriften (unsinnige, natürlich!) und außerdem krieg ich kaum noch Stunden. Also doch kellnern? Oder mal zur Abwechslung was pädagogisches?
Übrigens ist mir letztens unter einigen Verrücktheiten mal wieder was tolles passiert, das Scherben enthält. Diesmal bin ich jedoch völlig unschuldig. Oder seit wann sprengt es einem Glas den Boden ab, das man mit heißem Wasser befüllt? (so sah es aus, unberührt, abgesehen vom Wasser)
Und wie versprochen gibt es diesmal THE KIN, deren Konzert ich mir mindestens 1mal/ Woche anhöre...
Watch the full concert at baeblemusic.com
Ok, soviel zum allgemeinen Überblick und letzten Neuigkeiten.
In den nächsten Wochen folgen ausführliche Einträge zu einzelnen Themen. Das wird ein Spaß.
WUSSTEST DU SCHON?
Krankenwagen dürfen nur über eine rote Ampel fahren, wenn sowohl das Blaulicht als auch die Sirene läuft.
Donnerstag, 5. Februar 2009
in between... *
...people
...weird moments
...extremes
...seasons.
yeah, it's true. the english version is always shorter.
but don't miss my new soundtrack further down! "in between seasons" or: men I still listen to.
[THE KIN kommen das nächste mal. so viel tolle Musik geht nicht auf einmal. aber hiermit sei Vorfreude und Neugierde geweckt auf einer der besten Bands überhaupt!]
Dialog I
im Seminar Pädagogische Psychologie, Thema "Fehler Beim Personbeurteilen"
Refertin: "Und hier haben wir das Fazit... " [bezieht sich ausschließlich auf Notengebung in der Schule]
Ich : "Und wo ist der pädagogische Bezug? [sarkastisch] ...Oder stand das nicht im Text?
Referentin: "Ich studiere Lehramt, ich hab keine Ahnung von Pädagogik. Ich gebe die Frage an die Komilitonen weiter."
Ich: "Aber es ist doch euer Referat...!"
nach dem Seminar, die Referentin winkt mich mit dem Zeigefinger zu sich ran.
Ich: [in Eile] "Was denn?"
Referentin: [spricht laut, mit genervtem Unterton] Was sollte der Kommentar, dass es unser Referat ist? Zu Pädagogik stand nunmal nichts im Text!"
Ich: [verdutzt] Äh, aber als Lehrerin musst du doch auch Ahnung von Pädagogik haben, später mal..."
Referentin: "Ich muss nicht alles wissen!"
Ich: "Aber das gehört doch dazu!"
Referentin: "So geht das nicht, wir könnten ja auch mal über DEIN Referat reden, ne!"
Ich: "Hä? Sach ma, du denkst schon, du hast immer recht, oder? So selbstkritisch und so bist du gar nicht, oder?"
Referentin: [völlig sauer, empört] "Was? Wie kannst du sowas sagen??? Du kennst mich doch überhaupt nicht!! Wie kannst du nur...? Nee also, damit kann ich jetzt gar nichts anfangen!"
Ich: [Schulterzucken] "Ok, ich muss los."
Dialog II
Postmann klingelt, offensichtlich Ausländer, spricht mit Dialekt
Postmann: "Würden Sie bitte ein Paket für Frau Soundso entgegen nehmen?"
Ich: "Nu gloar!" [nicke grinsend]
Postmann: [tippt in sein Gerät, zögert, sieht grinsend auf] "Was haben Sie gesagt? Knoblauch?"
Ha, ein Glück, dass das Leben eh nie so will wie ich. Das Semster geht zu Ende und ich nicht mehr so oft in die Uni, aber auf Arbeit gibt es auch nichts zu tun. So viele Möglichkeiten, so wenig Zahlen vorm Komma aufm Konto. Ich bin voll in Sommerstimmung, aber es ist Anfang Februar.
Wie nennt man das nochmal? Widersprüchlich? Nee. Herausforderung!
Und nun die Männer, (auf) die es sich zu hören lohnt!
In Between Seasons
1. Newton Faulkner - Dream Catch Me
2. The Kin - Together
3. Hereos Del Silencio - Entre Dos Tierras
4. 3 Doors Down - Let Me Be Myself
5. Coldplay - Violet Hill
6. James Morrison - Wonderful World
7. McGuinness & Flint - When I'm Dead And Gone
8. Fury In The Slaughterhouse - Won't Forget These Days
9. Manu Chao - Me Gustas Tu
10. The Decemberists - On The Bus Mall
11. Jose Gonzalez - Cycling Trivialities
12. Andy McKee - Africa (Cover)
Sonntag, 25. Januar 2009
let it grow.. in spain! *
Why not once start with a song? Especially such a great and simple on like this!
Oh, and do you see his long hair? I just wondered why it's so outta style for men these days. Sigh. Take a look at cool music videos from the 90s and see how great it can be!
Oh, and while listening to spanish music, think how it would be even cooler to have a warm summer breeze in this long hair...hm...warm sun on your skin... a long way before your feet. I was serious! I really wanna go hiking in Spain after that Costa Brava tournament and if someone feels like holiday for some time before easter, JOIN IN!
Ok, back to the music... Has anyone ever heard of Jose Gonzalez? He isn't spanish, but swedish, sings in english and is definitely worth seeing. And guess what, he gives a show in Frankfurt on March 9th, tickets for under 30€. Anyone wants to come along?
Well, after organizing your nearer future and setting a new record on using a fill word on the beginning of almost every sentence, I got some news... Erm, let's say... thoughts.
Did you know yet?
Life is what happens after you made your plans. But at least you have the feeling that you tried... And don't forget to keep these ideas for later.
~~~
Hey, was ist eigentlich mit den tollen Langhaarfrisuren für Männer geworden, die vor ein paar Jahrzehnten noch voll in waren? Einige sollten sich das Frisör-Geld echt sparen und mal wieder Mut zur Mähne beweisen! Also zumindest in den 90er-Jahre-Musik-Videos sieht es noch toll aus...
Und apropos spanische Musik: viel geiler wäre es natürlich noch, sich einen warmen Wind durch die Matte wehen zu lassen... Sonne auf der Haut.. einen langen Weg unter den Füßen... Achja, wer kommt mit zum Wandern nach Spanien? Nach dem Turnier an der Costa Brava, bis kurz vor Ostern, das wär doch ma was!
Aber zurück zur Musik! Hat jemand schon mal was von Jose Gonzalez gehört? Der ist kein Spanier, sondern Schwede und singt auf englisch. Und zufälligerweise gibt der am 9.3. ein Konzert, Karten gibts für unter 30€, also, wer ist dabei?
Nun bleibt mir zum Abschluss dieser eurer Zukunftsgestaltung noch eine Überlegung anzustellen...
Wusstest du schon?
Leben ist das, was direkt nach dem Planen passiert. Aber es bleibt das Gefühl, dass man es zumindest versucht hat. Und Ideen haben auch kein Verfallsdatum...
Montag, 19. Januar 2009
Warnhinweis (plus Zusammenfassung kurz vorm Ende)
Es wurde des öfteren der Wunsch nach kürzeren Einträgen geäußert (1), wovon ich nicht viel halte, aber probieren geht über studieren, weswegen ich diese Zeilen tippe statt meinen Uni-Kram zu erledigen. Nur leider werden Kurzfassungen dann wohl noch unverständlicher.
Gerade zerbreche ich mir den Kopf: Soll ich mich bei ihm (2) melden und nochmal reden, oder nicht? Soll ich's wirklich machen oder lass ich's lieber sein? Jein! Er hat sich seit unserem Telefonat nicht gemeldet, ein Beweis seiner Gleichgültigkeit... Außerdem ist er anscheinend ziemlich naiv, um nicht zu sagen unreif, und jetzt soll ich ihm noch erklären, was schief gegangen ist? Argh! (wie man im englischen sagt!) Die Münze meinte übrigens: Lieber nicht!
Womit wir doch wieder an der Uni wären, im Psychologie-Seminar Fehler bei Entscheidungen, und das Thema meines Essays ist dementsprechend "Ist eine Münze eine gute Entscheidungshilfe?" Brilliant, nicht wahr?! Und ich bin ganz allein draufgekommen!
Und noch was brilliantes: Beim Freitagstraining konnte ich plötzlich werfen, richtig gut, einfach so, es kam über Nacht. Das Wintercup-Turnier am Samstag war auch toll, und unser Damenteam hat auch mal gewonnen, juchu! (3) Nach dem Training am Sonntag waren wir noch bei unserem Quotenfranzosen Alban und seinen Kampfkätzchen Brunchen, wobei ich ein Egoshooter-Spiel auf der xbox ausprobiert und leider meine eigenen Leute statt den Gegner abgeschossen habe (unglücklicherweise trägt man da nämlich keine hellen und dunklen Trikots!), kurz: es war total lustig!
Jetzt muss ich mal noch Spanisch lernen, bis April sollte ich die Grundkenntnisse wiederholt haben, damit ich dann im Spiritkreis beim Costa Brava Beach Turnier bei der Dankesrede die Lacherquote möglichst gering halte. Der Hinflug ist gebucht, jetzt muss ich nur noch überlegen, wo in Spanien ich mich über Ostern rumtreibe... Ideen? Abratungen?
Ok, dieser Eintrag war nicht wirklich kurz. (4) Hier nochmal ne Zusammenfassung:
Kürzungsversuch der Einträge - Entscheidungshilfe durch eine Münze - verbringe mein Wochenende mit Frisbee - no habla espanol (noch nicht) - Kürzungsversuch schlägt fehl
Und war das jetzt echt besser? Da kann man sich ja gleich einfach nur die Post-Labels durchlesen...(die müsste ich dann mal eintragen---öhm). Dann lieber noch ne Frage! Oder zwei, für die guten Freunde!
Frage des Tages:
Wenn das x in "xmas" für "christ" steht, was ist dann die xbox? Sind die "x-men" eine christliche Sekte? Steht "x-ray" für "Gott sieht alles"? Und kann ich mein Kind xoph nennen?
(1) Bitte wenden Sie sich direkt an meinen Schicksalbeauftragten und stellen Sie einen entsprechenden Leben-Entkomplizierungsantrag. Falls die Bearbeitung andauert wird um Verständnis gebeten, der zuständige Sachbearbeiter ist sicher gerade damit beschäftigt ein Fettnäpfchen für mich aufzustellen.
(2) siehe letzter Eintrag, Freund B/ A.
(3) Ich habe mir ganz fest vorgenommen, zu den Glücklichen zu gehören, die die Relegation für die 1. Liga mit Frau Rauscher spielen dürfen (wir sind nämlich momentan zu viele Frauen). Mein 1. Gedanke bei dem Blick auf die Setzliste war: Oh Gott, da komm ich nie rein! Aber ich spiele grad gut, also keine Ahnung ob ich eine Chance habe, doch es könnte mit etwas Anstregung und etwas Glück klappen!
(4) Und Fußnoten machen es auch nicht besser...
Dienstag, 13. Januar 2009
realistische Träume sind wie Diätschokolade...
Mo- Der Vormittag ist geprägt von derEnttäuschung über Freund A, und beschwere mich dementsprechend über diesen Vertrauensmissbrauch bei Freund B, welcher mich aufopferungsvoll tröstet und gute Ratschläge verteilt. Anschließend gehen wir im Frankfurter Umland im Schnee wandern, der sich einmal im Jahrhundert hierher verwirrt, aber bei Windstärke 7 und -10°C ist der Spaziergang übers Feld nur subamüsant und dementsprechend kurz.
Di- Freund B ist etwas verwirrt, er hatte einen merkwürdigen Traum, ich tröste ihn und gebe gute Ratschläge. Er fährt heim, eine Freundin plus Besuch kommt mich besuchen, wir kochen und fahren anschließend zum Kalorien-wieder-loswerden zum Training. Dort ist jedoch Freund A, der mit dem Besuch von meiner Freundin eine bühnenreife Interpretation des Queen-Songs "Great Pretender" hinlegt.
Mi- Frühstücke mit Freund A und räume sämtliche Missverständnisse vom Tisch, wir verbringen eine tolle Zeit mit vielen Brötchen und Lebensweisheit-Aufstrich, zum Desert gibts gute Ratschläge in der Diskussion über das gestrige Training. Erfahre, dass ein Freund C mit auf das Turnier in Dresden fährt und mache erfreut ein Häkchen in der "erfahrener Spieler im Team"-Spalte. Abends überfällt mich Traurigkeit und Verzweiflung, da Freund B sich lange nicht gemeldet hat, aber wieso lass ich mich von einem vermutungsähnlichen Gefühl überhaupt verrückt machen?
Do- Morgens arbeiten und voller Unruhe auf ein Telefonat mit Freund B warten, seufzend aus dem Fenster in die Sonne blinzeln und platzend vor Sehnsucht auf die Erfindung des Beamers hoffen. Die Mitfahrgelegenheit ist von der Sorte "nett, aber verpeilt" und wird von mir zur Ablenkung mit sinnfreien Geschichten belustigt (woher der Ort Wüstenbrand seinen Namen hat); in Dresden sieht es aus wie im Märchenland, traumhaft verschneit und 1 Stunde nach Ankunft wünsche ich mir bereits, einfach draußen im Schnee einzufrieren. Hatte mit Freund B telefoniert und mich in nicht-gekannte Sphären von Wut reden lassen bei der bisher größten Verarsche meines Lebens... Er hatte innerhalb von 2 Tagen entschieden, dass ich und unsere Freundschaft es nicht wert sind und hatte eigentlich nicht geplant, mir das in nächster Zeit zu verraten.
Fr- Der Tag ist gekennzeichnet von unaufhaltsam wiederkehrenden Wutanfällen über Ex-Freund B (von nun an einfach A. genannt) und seinen Vertrauensmissbrauch, meine Freunde in Dresden unterstützen mich wundervoll mit weiteren Schimpfwörtern und beruhigenden Aussichten. Außerdem versuche ich eine Freundin zu trösten, die auch ein Freund zu verlieren nicht vermeiden konnte, aber in Dresden lässt es sich am Ende auch nicht vermeiden einen lustigen Abend bei Döner und Cocktails zu verbringen... Freue mich auf das Wochenende.
Sa- Ungnädig früh aufstehen, viel zu kurz mit den Eltern frühstücken und auf zur Langen Nacht der Stollen! Diesmal spiele ich für Magdeburg und obwohl das Team vom Niveau weit hinter Frankfurt liegt und wir alles verlieren (außer ein Unentschieden gegen Prague 7) bin ich zufrieden, weil alle sich reinhängen und mehr wollte ich gar nicht. Dieses Jahr kommen eine Menge meiner Freunde, manche sogar mehrmals, und ich bin überglücklich und dankbar, auch dass sie sich so toll mit meinen Mitspielern verstehen. Bei Jungle Speed und fiesen Kommentaren, also einer Fülle witziger Situationen, ist jeder Gedanke an die personifizierte Falschheit A. eine Verschwendung.
So- Aufwachen unter Schmerzen, nach so langer Zeit ohne richtiges Training und Turniere keine Überraschung, ein frisbee-freier Monat muss bestraft werden... Wir verlieren und gewinnen noch ein Spiel im Beisein meiner Eltern und der Rest des Teams ist beeindruckt von meinen Fans, ...Verbeugung, Respekt! Auf der Rückfahrt nach Frankfurt bin ich froh über die Gesellschaft von Freund C und unserer interessanten Unterhaltung, bin hundemüde und völlig energielos, so dass sich die Enttäuschung über den Verlust von A. nicht mehr verhindern lässt.
Gestern habe ich dann alle Kontaktmöglichkeiten mit A. gelöscht um nie wieder in Versuchung zu kommen mit ihm zu reden und musste feststellen, wie schmerzhaft es ist, einen guten Freund zu verlieren, selbst wenn er mein Vertrauen missbraucht und mich angelogen hat. Und zwar im GAU-Stil, er wusste genau, was mich mich am meisten verletzen würde. Und es macht ihm nicht einmal was aus...
Heute habe ich während des Nickerchens von A. geträumt und nicht mal in meiner Fantasiewelt konnten wir unsere Probleme lösen. Soweit ist es also schon gekommen in meinen Träumen mit der Realität... Wer brauch denn sowas?
Klar, an dieser Stelle war ich im letzten Jahr ein paar mal, von daher weiß ich was in verzweifelten Situationen zu tun ist: Augen zu und durch, Lektion lernen, Musik anmachen und ab ins Training...
Lektion 1: Sei dankbar für die guten Freunde, die du bereits hast, denn obwohl es so scheint, sie sind keine Selbstverständlichkeit!
Lektion 2: Vertraue niemanden, nur dir selbst, denn diese Enttäuschung ist absehbar.
Und jetzt muss ich werfen üben gehen.
Dienstag, 30. Dezember 2008
before we end, and then begin...*
- Ja. Wie immer.
Wenn jemand mal eine Geschichte über mein Leben aufschreibt, kann er gut und gerne eine Menge Liedtexte zitieren. Was war eigentlich zuerst? Die Musik, oder die Gedanken?
Ich sehe jetzt viel klarer, und das ist ein bißchen wie Kiffen, sehr ungewohnt und vor allem verwirrend. Ja, der Unterschied zwischen meiner alten und neuen Brille ist gewaltig, und nach ungelogen 12mal in den Spiegel schauen habe ich auch beschlossen, dass mir die neue gefällt. Sie war dringend notwendig, da meine Augen anscheinend eine Unverträglichkeit gegen Kontaktlinsen entwickelt haben und mich bereits zum zweiten mal in einer Praxisgebühr-Periode mit einer Hornhautentzündung ärgern. Aber Zorn ist nur ein Ausdruck von der Erkenntnis über zur Realität geschrumpfte Illusionen, denen man ohnmächtig gegenübersteht. Gönnen wir uns bei diesem tragischen Anblick getrost einen Martini, gerührt, nicht geschichtet. Mit kalten blauen Augen wie Mr.Craig in"007 Casino Royal", und diesen Film zu sehen und 2 wertvolle Stunden meines Lebens verschwendet zu haben werde ich noch eine Weile bereuen. Dabei kann Daniel nicht viel dafür; seine stark begrenztes Schauspieltalent passt zu der unkreativen Geschichte und den Rosamunde-/ Rambo-artigen Dialogen. Das Budget hat eben nur für den Unterhaltungswert gereicht. Aber ich sollte mir auch keine Männerfilme anschauen (hallo Sexismus!) und enttäuscht sein über sprachlichen Stilbruch, das dachte ich mir schon bei 300 und Werner. Naja, vielleicht habe ich es auch missverstanden und es ist eine Parodie auf die Nackte Kanone. Immerhin gab es ein paar gut choreografierte Stunts, die mich Bond-Filme auf ewig gegenüber Titantic-Filmen bevorzugegen lassen.
Immerhin war die neue Brille billig. Also für 2 Stückchen Glas mit Rahmen immernoch unverschämt teuer, aber gegen den Versicherungsbetrag wenn ich weiterhin blind durch die Gegend radle ein Schnäppchen. Und das muss es auch, denn laut Dienstplan werde ich nächsten Monat ganze 16h arbeiten, ich fang schon mal an zu fasten, oder hinter dem Haus ein Gemüsebeet anzulegen, falls ich mich mit dem Besitzer der Autowerkstatt einigen kann. Da habe ich schon 2 Jobs und bin trotzdem arm, denn bei beiden ist nix zu tun. Ich würde ja nicht jammern (hallo Ironie!), wenn das nicht schon seit Monaten so gehen würde... Nun endlich haben auch mich die Auswirkungen der Wirtschaftskrise erreicht. Aber auf Fragen nach meinen roten Zahlen im Finanzhaushalt werde ich wohl mit "Verkalkulierungen an der Börse", "Aktienunfälle" und "unvorhersehbaren Kurseinbrüchen bei sicher geglaubten Anlagen" antworten, es scheint so schön der Schein oh ja... Nein, ich muss mir keine Sorgen um die Zukunft zu machen, denn die kommt ganz sicher, aber erfahrene Anleger wissen das ja schon längst! Was sie noch wissen: hier.
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Morgens aufwachen, in die versprenkelten Sonnenstrahlen blinzeln, die durch den Rolladen hindurch den Tagesanbruch angenehm werden lassen, den Luxus des noch-ein-wenig-Liegenbleiben-Könnens voll auskosten und den Moment wie Champagner auf der Seele prickeln lassen. Radio an, mit den Beatles zu Ob-la-di Ob-la-da summen und sich schließlich voller Zuversicht in den noch unschuldigen Tag stürzen.
Und mit genau dieser Einstellung trete ich dem neuen Jahr gegenüber, motiviert von einer inneren Gewissheit, die einem Gefühl den Mantel der Realität umhängt. Ich bin überzeugt, dass es toll wird. Natürlich vor allem im Vergleich zu 2008, aber ich will um nichts in der Welt jetzt anfangen über vergangene Sorgen zu klagen,... nananana life goes on. Eigentlich hat die neue Ära für mich bereits angefangen, vor ca 2 Wochen, oder 3, so unerwartet begann sie wie die vorherige erst nicht enden wollte. Irgendwann, und das wird sicher noch dauern, irgendwann werde ich nicht mehr überrascht sien, dass mich die Unberechenbarkeit des Lebens noch verwundert. Solange es spannend bleibt...
Also schreiten zur offiziellen Feierstunde, schließen die Akte 08, ein zufriedener Seufzer auf den Lippen, ein Lächeln um die Augen, ein Glas Sekt in der Hand, beobachten wie die Besonderheit des Moments mit Bedeutungen jongliert und in einem Farbrausch man nur noch wahrnimmt, was man eh schon immer wusste: Nichts ist wie es war und alles wird immer so sein.
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It is always weird to try to find some fitting english words after writing in german (and the other way round), especially since my vocab is still far from my ideal idea of an appropriate and eloquent style. But I'll keep on practising and bother all my english-speaking friends with the reward of finally enjoying my blog! And I also hope that most of you understand the german above so I don't have to repeat the story and rather add some more interesting thoughts under the cover of training-necessities.
I was wondering about british/ american traditions you have for New Year's, or if you do the same stuff as we do, like casting lead (Bleigießen), crackers (Knallbonbons), positive resolutions (gute Vorsätze) and so on. Besides Dinner For One, any other things to be repeated every year's end? Tell me!
Just in case you haven't experienced a New Year's in Germany yet, I'm gonna describe a typical night for you:
First of all you have to decide which party to attend (only throw one yourself if you prefer starting the new year with cleaning and wanna miss a nice walk early in the dusty morning through heaps of rubbish, broken bottles and waiting for the bus in the cold with hundreds of other tired people). Everywhere you'll have punch (Bowle), strained-happy people and maybe some palour games or worse. The food will be good, the music strongly depends on the age of the hosts and also the other guests. They often all know each other and except for the fireworks and one more sort of alcohol there's pretty much no difference to an average party. Everyone is bit more extroverted, but behind the mask of hope that things will change for the better in only a few hours, New Year's plans are already doubted in their success. The ones with the least expectations will have the most fun, the others watch TV and drown their regrets in champaign. Surprisingly, after the countdown - and it must be something psychological experts haven't yet understood - most of the old worries REALLY seem to end up in the smoke of the fired rockets and confidence gained out of the new number in the calender casts out the heavy thoughts, making space for new possebilities. Now the actual party starts, with important meanings left behind in the old year, everyone just dances, sings or drinks more to join (or at least bear) the dancers and singers. The party will not be over til 6 o'clock when some are already having profound conversations and the host is already in bed.
The small portion of bitter sarcasm in this report is only because I don't believe in the idea of such a celebration but I rather get drunk for reason, ey?! I like the mood and how you gain confidence with every sip of champaign you take, not to talk about the fireworks! Standing at the balcony, looking at the illuminated city below, losing a sigh and a smile and singing along with Billy Joel...
"So before we end and then begin
We'll drink a toast to how it's been
A few more hours to be complete
A few more nights on satin sheets
A few more times that I can say
I've loved these days "