Dienstag, 27. März 2012

kein kommentar - no comment

Wer nichts zu sagen hat, sollte doch lieber schweigen, und andere sprechen lassen. In diesem Sinne, heute mal kurzer Prozess:
If you don't have anything to say, rather be quiet, and let others speak. Having said that, I'll cut it short today:



...abgesehen davon schreibe ich in letzter Zeit wirklich genug! Ein Drittel ist geschafft!
...besides, I've been writing a lot recently! A third is done!

Mittwoch, 29. Februar 2012

the eternal student

The last seminar at uni, that I took part in, was about lifelong learning and the empirical access to it. The interesting thing about lifelong learning is: it used to be everything happening in an institutional context, ie all of the teaching in schools and such. Nowadays it is considered almost all the learning that we do after and outside of school, so even visiting a museum or teaching yourself a foreign language is lifelong learning. I really like the new definition, which makes it way more attractive, although even harder for research. We're all learning all of the time, about new transport systems in cities we visit, about new cultures or political systems, about new words from the younger people (or from our grandparents) and we learn so much about ourselves almost every day.
I love it! I'm so curious, so eager to learn as much as possible. Ok, only the stuff that interests me, so no programming, maths or economic details, but cooking, music, languages, people. I'm highly motiviated to try once more to learn spanish (during the first try we didn't become amigos) and to be a better ukulele player, all before the end of the year. Sounds good, doesn't it? But there's a problem.

I'm so curious, so nusy to stick my nose into everything, that it stresses me a lot. It just made me sick. I'm at home because I got a cold about 6 times or more since september, I'm always tired and everyhting but relaxed. I really need a break, I'm doing too many things at once. I know, I always did, and sometimes struggled, but I never had so much pressure! I have to work because of the money I need and the money I want (to save), I have to write my diploma thesis because the uni says so and it'll cost lots of money and time if I had to extend... Alright, ultimate frisbee is not necessary in that sense, but I have to do it because it makes me happy and I need to move. So I feel the soltution is found in between.

I have to learn something else than spanish and playing the ukulele, much sooner than until the end of the year. And that is to relax. To focus on some and not worry about small things. To breathe and smile instead of getting angry and distracted. (It doesn't sound like a big deal, but everone who knows me knows how easily I freak out.) To learn that might be easier than programming but it's still as unpleasant as details about economy. But if I want to do me some good, I should start learning.

Mittwoch, 8. Februar 2012

Jule ist tot, lang lebe Lia!

Ein Post über eine Identitätskrise? Oh nein, jetzt wirds persönlich! Ich sollte doch lieber spitzfindig über weltgewandtere Themen schreiben, wie zum Beispiel den Zusammenhang zwischen einem hässlichen Äußeren und dem Beruf der Fahrkartenkontrolleure. Oder lustige Youtube-Videos posten, wahlweise mit Tierbabys oder vielleicht wieder mal was kritisches, über ACTA.
Und wenn schon persönlich, wäre doch eher ein Bericht über den Stand meiner Diplomarbeit. Das ist sogar interessant, also für den Leser meine ich, denn es gab folgende überraschende Erkenntnis: das Schreiben und die Recherche macht mir Spaß! Das hatte ich - trotz des guten Themas - nicht erwartet, die Diplomarbeit hatte ich erwartet wie eine Geburt: qualvoll herauspressen und dann hoffen, dass es einem im Alter mal hilft. Einen dicken Bauch werde ich mir auch noch zulegen, so viel Nervennahrung wir ich brauche...

Aber leider schwirren mir andere Dinge im Kopf rum. So kurz vor dem 1. Jubiläum meines 25. Geburtstags habe ich das Gefühl, alte Teile meiner Persönlichkeit zu Grabe zu tragen. Wenn so viele Brücken zur Vergangenheit einzustürzen drohen, in Form von eingehenden Freundschaften, bleibt nur die Erinnerung, winkend auf der anderen Seite. Noch bin ich mir nicht sicher, ob es kurz vorm Kollaps ist oder das Leben nur grad ein paar Umwege fährt -wie so häufig. Und selbst wenn der schlimmste Fall eintritt und die ein oder andere Bindung schmerzlich getrennt wird, wird dadurch Platz für etwas neues, anderes. Auch wenn es schwer fällt will ich von einem einmal beschrittenen Weg nicht mehr abweichen. Nach vielen turbulenten Jahren habe ich ENDLICH das Gefühl, so UNGEFÄHR zu wissen wer ich sein möchte. Oje, heißt das, ich bin erwachsen?
Scherz beiseite. Noch ist der Kuchen nicht gegessen, noch wurden keine erbitterten Streitereien geführt. Bisher ist alles nur Gefühl. Alles nicht-gesagte Worte. So leicht wird mich meine Vergangenheit nicht los, alte Freunde wissen einfach zu viel, die kann ich so nicht gehen lassen.

Bis zum Konfrontation und offenen Ausprache in geschlossenen Räume wird noch ne Menge Kuchen gegessen. Hoffentlich noch ne Menge Seiten der Diplomarbeit geschrieben, in der Deutschen Nationalbibliothek, dem zweitstillsten Raum nach einem Friedhof. Aber reden wir nicht wieder davon! An so einem produktiven Tag wie heute (Arbeit, Diplomarbeit, Zimmer unordentlich machen) höre ich beim Nähen Rainald Grebe und mache Fotos vom Vollmond vor meinem Zimmerfenster. Derart inspiriert fühle ich mich tatsächlich wie Crusoe: warten auf Freitag.

Danke Baustelle, dass ich jetzt die Skyline sehen kann.


WORTE DER WOCHE:
"Freitag. Nach dir das Wochenende." (Rainald Grebe)

Mittwoch, 18. Januar 2012

Das Längste Gespräch

DAS LÄNGSTE GESPRÄCH

Ein kurzes Spiel in einem Akt


Personen:
LIA, Erzieherin
KIND, Kind des Kindergartens

Ort: die Tür zum Bewegungsraum

Vormittags, die Kinder spielen im Bewegungsraum, Lia bewacht die Tür.

Auftritt KIND.

LIA: Na, willst du rein?
KIND: Nein. Ich gebe dir jetzt einen Kuss!
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: Doch.
LIA: Nein.
KIND: (stampft auf) Doooch!
LIA: Neeeiiin!

Abgang KIND.

Die Szene war nicht nur pädagogisch erfolgreich auf Grund ihres Ausgangs, sondern auch wegen den ausgeglichenen Gesprächsanteilen.

Montag, 16. Januar 2012

erschöpft, verpeilt, und trotzdem glücklich

Was für ein wunderschöner Morgen! Sonne, Frühreif, kleine Atemwölkchen, kurz um: der Teil, wenn man die Zeit im warmen Bett bereits resignierend hinter sich gelassen hat. Man muss sich überwinden um zu überwintern. Am Bahnhof steht man gerne mal und friert, so lange es um einen herum hübsch aussieht, und bis man merkt, dass man noch gar keine Fahrkarte hat. Verpeiltheit, dein Name ist Lia.

Heute habe ich die ersten Zeilen meiner Diplomarbeit geschrieben, und es hat sich sehr gut angefühlt. Obwohl es der Anfang vom Ende ist, und danach nichts mehr so sein wird, wie es war... Die vielen Jahren als Student waren Wasser auf den Mühlen der Illusion, dass es ewig so weiter gehen könnte. Aber erstmal schreiben! Und dann... reisen. Jawohl, ein herrliches Ziel. Mein Lebenstraum, obwohl ich noch so jung bin, also lieber: Lebensabschnittstraum. Die Begeisterung allein von der Vorstellung einer Weltreise liegt noch halb in Ketten, erst eine konkrete Entscheidung wird sie entfesseln. Und dann werde ich nicht mehr heimlich träumen müssen...

Wenn nur nicht jetzt schon so viele aufregende Dinge passieren würden! Die Auswahl an Ablenkung von der Diplomarbeit ist so hoch, dass ich gern ein zweites Gehirn anmelden würde. Unser Damen-Frisbeeteam FRAU RAUSCHER geht grad so richtig ab, wir haben viel tolle Nachwuchstalente und zusammen mit Bibi Captain (Capteusin? Captane?) zu sein fetzt einfach! Dieses Wochenende richten wir in Frankfurt die Damen-Quali aus (ne Menge Arbeit!), spielen aber selbst erst zwei Wochen später in Münster. So ein Team ist eine sprudelnde Quelle an Organisationsbedarf, denke ich mir, und nehme noch ein Schluck Bier. Verdienterweise nach dem Trainingsspiel gegen Darmstadt heute. Dann schweifen meine Gedanken ab, zur kommenden Saison, und ich überlege, wieviele Turniere ich mir wohl zeit- und geldtechnisch leisten kann. Auf jeden Fall will ich zu Tom's Tourney nach Brügge, liegt sogar näher als Berlin, und weil Dienstag der 1. Mai ein Feiertag ist, kann man sich für die Spiele am Montag einen Brüggentag nehmen, hehe.

Jetzt ist Zeit fürs Bett, der Kopf muss auf Stand By und der Teddy alles aushalten. Morgen früh steht Uni und Bibliothek auf der To-Do-Liste, gefolgt von Nachhilfe geben und nicht-krank-werden. Es fällt mir sehr schwer zu glauben, dass mein Leben irgendwann mal langweilig wird. Denn selbst wenn mal nichts los ist, bleibt mir immer noch meine Verpeiltheit!


WUSSTEST DU SCHON?
Der DFV sagt über die Frisbee-Divisionen: "Open: Die seit 1981 bestehende Basis-Division beim Ultimate Frisbee. Open hat sich im Laufe der Jahre mehr oder weinger zu einer reinen Männer-Division entwickelt. Die Spielordnung gibt aber jegliche Zusammensetzung der Teams her. Es können demnach auch gemischte Teams, reine Damen-Teams und theoretisch auch Hundeteams antreten."

Donnerstag, 5. Januar 2012

über Naivität

Naivität ist keine Schande. Genauso wenig wie langsames Autofahren. Naivität ist eher einer Illusion ähnlich, oder netter formuliert: eine Art Optimismus mangels einem bestimmten Maß an Wissen. Es ist die Waffe des Nicht-Kämpfenden, im Gefecht gegen Angst und Schrecken. Obwohl es auch naive Kämpfe gibt, wie zum Beispiel die gegen die Pfunde. Das Fremdwörterbuch gibt für „naiv“ zwei hauptsächliche Bedeutungen an: zum einen „natürlich, unbefangen, offen“, aber auch „treuherzig, arglos“ und zum anderen „einfältig, töricht“. Die erste Bedeutung hat selbige verloren, scheinbar. Wer das nicht glaubt, der ist einfach naiv.

Naivität ist keine gewählte Einstellung, es ist eine Alternative, ein Entgegenhalten. Wer nicht in die Paranoia, oder –weniger extrem- ins Schubladendenken verfallen will, darf auch mal naiv sein. Der Vorteil liegt auf der Hand: aus dem naiven Blickwinkel sind die Dinger allgemeiner, weniger kompliziert. Probleme werden einfacher, bis zum Verschwinden. Der Nachteil folgt sogleich: wenn es zu einfach wird, landet man am Ende doch wieder in einer Schublade. Die Lösungen werden also komplizierter. Das beschreibt die paradoxe Natur der unbefangenen und auch einfältigen Naivität.


(Und wer sich wundert, woher diese Gedanken kommen: ich habe etwas in den Anfängen meines momentanen Tagebuchs gelesen, von 2006. Da stach mir das Wort zwischen den Zeilen ins Auge, es war recht amüsant. Und da ich bisher nicht viel Reue angehäuft habe, machte sich meine Fantasie auf den Weg, diesen Wesenszug zu verteidigen.)

Mittwoch, 30. November 2011

ich dacht mir nu heu!

Ich bins nochmal! Heute schreibe ich schon wieder, denn ich musste feststellen: etwas hat sich verändert. Und zwar hier, in diesem Blog!
Gerade habe ich mir Posts von 2008 durchgelesen, sehr amüsant. Ganz und gar eloquent. Natürlich völlig selbstbezogen, zu oft ironisch, viel zu lange Sätze und überhaupt stehen da Wörter, die gibt es eigentlich gar nicht. So wie "geldbeutelauswärts".

Mittlerweile hat sich mein Stil irgendwie verändert. Es scheint, ich bin vorsichtiger geworden: mehr Substantive, weniger Adjektive. Mehr Substanz statt subjektivem Gefühl. Und dann denke ich mir: das ist ja schrecklich!
Als ob nicht regelmäßige Leser schon längst durchschaut hätten, dass hinter diesen paradoxen Schachtelsätzen, die sich als Lebensweisheiten tarnen, doch nur umgeschriebene Schokoladenkuchen-Rezepte stecken. Was ich damit meine ist, nach spätestens 2 Monaten regelmäßigem Lesen wird auch der/ die/ das Letzte gemerkt haben, dass ich einfach nur eine typische Studentin bin. Zuviel Zeit, zu wenig Geld und sowas von revolutionär und so, Alter.

Es wird also Zeit, dass ich mal wieder die (Gefühls-)Karten auf den Tisch haue, und nicht nur die (Fakten-)Faust. Schön und gut, dass ich ein paar neue Fremdwörter gelernt habe, vergessen hingegen habe ich scheinbar: mich in Frage zu stellen. Und war das nicht Sinn und Zweck dieses Blogs? Ein Forum sollte es nicht werden, hier zählt eh nur meine Meinung. Klar, jeder kann kommentieren (es macht nur selten jemand), aber dann schreibt wir lieber was nettes. Beifall, Zustimmung, oder warum ich euch mal wieder besuchen sollte. Ach was, schreibt überhaupt mal wieder!

Aber eines sage ich noch: Erwachsenwerden ist eindeutig die unhaltsamste Zeit des Lebens. Deswegen wollte ich das doch so lange wie möglich hinauszögern. Und wenn man es selbst geschafft hat, muss man sich eben Kinder anschaffen, dann kann man denen dabei zusehen. Das ist vielleicht der Grund, warum ich jetzt nebenbei im Kindergarten arbeite, und: Nein! ich bin nicht schwanger. Ich bin doch noch gar nicht erwachsen... Ihr etwa?


endlich wieder: WUSSTEST DU SCHON?
Letztens musste ich angeben, in welchem Semester ich bin. Ich hatte keine Ahnung! Nachzählen ergab: es ist das 12.!

Dienstag, 29. November 2011

Put...put...Potpurri*

Liebe Leser,

mich dünkt es ist mal wieder an der Zeit, von den Neuigkeiten aus meinem Leben zu berichten. Dies beinhaltet jedoch zweierlei Schwierigkeiten:
1. Laufe ich Gefahr, in eine bloße Ansammlung neu begonnener Lebensabschnitte und jährlich-wiederkehrenden Ereignissen zu stolpern (verpackt in schnieke Adjektiv-Kausal-Konstruktionen, versteht sich).
2. Passieren doch weltweit, also insgesamt und überhaupt, viel spannendere Dinge als im Kyrie'schen Alltag.

Ich will doch niemanden langweilen! Nümals!
Zumal ich mich selbst eher mit der Frage beschäftige, welches Rezept ich mal ausprobieren könnte als was ich noch zur Anmeldung für die Diplomarbeit brauche... Oder ich überlege, welcher Idiot meine verlorenen Handschuhe gefunden und nicht abgegeben hat. Mal ganz unter uns, von Dödel zu Dieb: Gib's zurück! Ich hab doch eh schon immer gelbe Finger dank Blutstau!

Der graue November ist viel zu trocken und so dermaßen wabbrig kalt, dass man sich aus lauter Verzweiflung schon gern in S-Bahnen aufhält, und derartig lang wach bleibt, dass man am nächsten Morgen wirklich auf gar keinen Fall früh aufstehen kann! Es nützt nichts, ich lenke mich perfekt ab mit wundersamen Kleinigkeiten und interessanten Begegnungen, wie zum Beispiel die 30-jährige Frau in der Mitfahrgelegenheit, die immer noch einen Milchzahn hat.
Glücklicherweise gibt es auch stets Probleme, die man von vorn bis hinten wälzen kann, und ich meine jetzt nicht die Euro-Krise oder die weltweiten Konflikte. Sondern das Problem, das mich die Freundin des Freundes nicht mag (trotz Gegenwehr!) und das mich in ein Stadium wirft, dass der wütenden Hilflosigkeit eines jeden Menschen gleichkommt, der schon mal mit einem Amt zu tun hatte. Oder das Problem, was denn wird, wenn ich mit dem Studium fertig bin... Lohnt es sich Pläne zu schmieden, solche die die absolute Erfüllung meiner Träume bedeuten würden? (wie das weitergeht, lesen Sie im nächsten Eintrag)

Geht das nur mir so oder scheinen gegen Ende des Jahres immer die schlechten Nachrichten zu überwiegen!? Fakt ist, die Sache mit Stuttgart 21 wurde verkackt, genauer gesagt die Wähler habens verkackt! Die europaweite Krise erwähnte ich schon, oder? Dazu wird derzeit so viel geschrieben, da habe ich keinen Link zu. Außerdem wird man umso verwirrter, je mehr man liest und hört... Daher Finger weg von Zappe und Zeitung, geht lieber draußen spazieren!
Ach nee, lohnt sich ja gar nicht. Gut, dann eben Musik hören!


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Dear english-speaking readers,

I am way to lazy to repeat what I already wrote in German above, I'm just writing cause I wanna share a video with you. It is especially funny for mother tongues, you'll love it! (Everyone else will at least love the dancing.)
After that I'll have the delicious food I made yesterday: filled peppers with feta cheese and basmati rice. Unfortunately it didn't bake long enough and I still get an aching stomache (I can't eat raw peppers) but it's just too yummy!
And then I'm off to teach english to that 14-year old kid, and you can bet that I learn something new everytime!
OLL RAIGHT, here's the video!

Mittwoch, 19. Oktober 2011

offen gestanden

Wo fing das an? Gestern? Letzte Woche? Es ist so viel los, ich hab den Überblick verloren. Auch, worüber ich mich ärgern wollte...
Mich ärgert gerade, wenn mich was ärgert, was ich schon vorher wusste! Wie kann man trotz besseren Wissens einfach weitermachen? "Hm, das wird nicht klappen... Aaach, sch*** drauf, los gehts!" So viel zum Thema Risikobereitschaft. Wobei, bei mir ist es immer noch Sturheit, man denke an den Ringfinger.

Ok, wir wissen es alle seit der Schulzeit: es gibt die, die mit dir sprechen, die nicht mit dir sprechen und die, die nur mit dir sprechen um über dich zu sprechen. (Genau, manche Dinge ändern sich nicht...) Und wenn man dann den ersten Schock über die letzte Gruppe überstanden hat, kommt die Ernüchterung. Was will man auch machen als offener Mensch? Solange gegen geschlossene Türen rennen bis sie sich öffnen oder sich ein Fenster suchen und davon fliegen. Und egal wie oft andere mein Vertrauen ausnutzen für ihr persönliches Vergnügen, ich kann doch nicht anders. Nur mit den gleichen Leuten macht man den Fehler nur einmal...

Ja, hier geht es um verschiedene Dinge, Ereignisse und so weiter, aber um einen Grundgedanken: am Ende des Tages, wenn die Wut und Trauer verblasst, will ich wieder fröhlich sein und feiern! Schließlich bin ich noch viel zu jung um das Leben oder auch nur mich selbst zu ernst zu nehmen!
Nein, auch wenn die Dinge -mal wieder- nicht laufen wie geplant und wenn andere Menschen mir im Weg rumlaufen, trotzdem will ich mir selbst treu bleiben. Immerhin hat es mich bis hierher gebracht, und ich gebe zu, so schlecht schauts gar nicht aus.
Also lautet die heutige Devise, basierend auf den Tagesereignissen: Keine Panik, iss erstmal nen Keks.

Freitag, 23. September 2011

Außenansicht - Me not I *

Einige von euch kennen sicherlich G. H. Mead, und seine Theorien über die verschiedenen Ichs. (nachlesen) Wider Erwarten werde ich nun nicht in Jammern darüber ausbrechen, wie mich die Diskrepanz von Me und I zermürbt. Stattdessen sehen wir uns heute mal die Sicht der anderen an. Diesmal kann ich noch drüber lachen, warum auch nicht. Unterschieden sind ja grundsätzlich kein Übel, sondern bestärken das Einzigartige. Und lernen kann man sowieso daraus. Zum Beispiel: Wie sehe ich eigentlich aus, wen ich meinen Eichhörnchenblick aufsetze?

You may have heard about G. H. Mead and it's theory about the different aspects of a personality. (read) So today we'll take a look at the Me, and instead of whining about the difference to how I see myself, I may just laugh. The truth is always somewhere in between, isn't it?
von Meriyem, 5 Jahre

Dieses Bild ist wundervoll! Entstanden in der 1. Woche auf Arbeit in der Kita, nachdem ein Kind mir die Haare kämmen wollte, mir das aber zuviel Geziepe war. Das große Gruselige bin also ich, das blaue Gekrakel im Hintergrund ist sie an meinen Haaren. Ich sage "Stop". Wirklich sehr treffend.

This is from my first week at work, drawn by a 5 year old girl from the kindergarten. Well captured, isn't it? The blue thing in the background is herself, by the way, pulling my hair, and I'm saying 'stop!'.



Die DM war dieses Jahr in Frankfurt! Man, habt ihr was verpasst! Vor allem das Hammer-Spiel gegen die Heidees, wo wir in dezimierter Anzahl über 2 Stunden lang gekämpft und geführt haben, einige von uns am Ende zusammenbrachen und wir auch noch verloren. Das werd ich nie vergessen. Das obige Foto von mir, daran muss ich mich nicht unbedingt erinnern, naja... Den ganzen Artikel findet ihr hier.

In case you couldn't be in Frankfurt last weekend, you may wanna know how the championships went... Well, to our women's team it was a great success, we nearly beat the Heidees (who only lost the finals!) in an over 2hrs game. No, not in a game, it was rather a fight! Unforgettable! The picture above was taken before that, I really don't like that 'squirrel-expression', but well... Read the whole article here.